In dieser dynamischen Welt, werden wir immer wieder aufgefordert um zu handeln. In dieser Rubrik Themen zu Selbstmanagement und Handlungskompetenz.

Wieso muss immer alles top-down von der Chefin bis zum untersten Mitarbeiter abgesprochen werden, bevor der Ball ins Rollen kommt? Fast jede Arbeitnehmerin kennt solche nervenden Momente der Warterei, des Zögerns, des Hin-und-Hers. Wichtige Zeit verstreicht und die Ungeduld wächst. Soforthilfe bringen sogenannte agile Arbeitsmethoden.

Wir brauchen Herausforderungen. Sie gehören zu unserem Menschsein, zu unserer Persönlichkeitsentwicklung. Besonders, wenn wir sie überwinden und daran wachsen können. In unserer Leistungsgesellschaft geht es aber oft um immer mehr Leistung in immer kürzerer Zeit. Um immer mehr Möglichkeiten, die sich laufend weiterentwickeln. Immer mehr berufliche Präsenzzeit, auch in unserer Freizeit. Wer zu fest gefordert ist, ist überfordert! Deshalb braucht unser Körper unterstützende Hilfe. Zum Beispiel mit Vitamin B Präbaraten.

Abgrenzung und doch dabei sein im Berufs- und Alltagsleben. Eine Pflichtübung, die erlernt werden muss.

 

Ob Facebook, Xing, Linkedin oder andere Social Medias

Wir präsentieren uns online und offline. Was man an uns sieht, welche Kompetenzen, welche Eindrücke wir vermitteln, darauf haben wir Einfluss.

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Sich darstellen und positionieren erfolgt bewusst oder unbewusst.

Ersteres, wenn wir zu einem Vorstellungsgespräch gehen. Oder wenn wir einen wichtigen Verkaufstermin bei einem Kunden haben. Wir achten auf unser Äusseres, auf unser Verhalten, die Sprache und auf all die Botschaften, die wir mit unserer Körperhaltung signalisieren. Selbstmarketing ist angesagt. Die Marke «Ich» soll den bestmöglichen Eindruck hinterlassen. Mitmenschen sollen mich als Kapazität und als kompetent in bestimmten Themen wahrnehmen.

Mein Handeln sagt viel über mich aus

Ein Spruch lautet: «Man stimmt mit den Füssen ab.» Wenn wir also wissen wollen, was unsere Ziele sind, müssen wir darauf achten, was wir tun. Warum? Darin liegt unsere grösste Überzeugungskraft, weil wir auch selbst davon überzeugt sind. Nicht umsonst werden zum Beispiel im Fussball die einen Verteidiger, die anderen Stürmer oder Mittelfeldregisseure. Sie sind von ihren Tätigkeiten überzeugt, haben eine Vision und sind darum darin auch stark. Stärken ermöglichen uns Gestaltung unseres Lebens.

Was bedeutet Selbstmarketing im Einzelfall?

Im Fussball werden oft Begriffe genannt wie «Er hat sich empfohlen», «Er hat sich aufgedrängt». Ein Spieler hat demnach eine sichtbar gute Leistung erbracht, die aufgefallen ist. Selbstmarketing hat genau damit zu tun. Sich mit seinen Stärken möglichst optimal und zum richtigen Zeitpunkt zu präsentieren.

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Wer mit seinen Stärken präsent ist, dessen Einzigartigkeit wird besser erkannt.

In Krisenzeiten ist dies sehr wichtig, weil der Arbeitgeber weiss, was er an Ihnen hat. Im Falle eines Jobwechsels sind klare Profile sehr wichtig. Auch hier haben Sie Vorteile, wenn Sie Ihre Stärken kennen und gezielt einsetzen.

Sich und andere besser verstehen können

Stärken erkennt man dann, wenn man bewusst hinsieht. Man kann den Vorgesetzten fragen, Bekannte, Freunde oder sich selbst ein Bild machen. Wir hinterlassen im Alltag viele Spuren, die einiges über unsere Persönlichkeit aussagen. Schauen Sie sich in Ihrer Wohnung um. An Ihrem Arbeitsplatz. Sind Sie mehr ein kreativer Typ oder lieben Sie strukturierte Organisation? Brauchen Sie genaue Vorgaben seitens Ihres Vorgesetzten oder reichen Ihnen Zielvorgaben? Oft helfen auch Persönlichkeitstests weiter. Bekannt sind das Enneagramm, DISG, Struktogramm Persönlichkeitstest oder der GPI® Test.

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Das Ziel dieser Tests ist, sich selbst besser wahrzunehmen und das eigene Handeln zu verstehen.

Das Selbst erkennen, um Marketing zu betreiben

Mehr über das Sachbuch «Ich bin mein eigener Coach» erfahren.

Das Selbst liegt in uns und hat viel mit unseren Kindheitserinnerungen und den daraus erfolgten Schlussfolgerungen zu tun. Unser Umfeld und das darin Gehörte und Erlebte bauen unsere innere Welt auf. Herausforderungen werden aufgrund dieses Erfahrungsschatzes bewertet. Wir greifen jeweils auf unsere bisherigen Handlungsweisen zu, die wir als erfolgsversprechend einstufen. Die bekannte Familientherapeutin Virginia Satir spricht von unseren vielen Gesichtern, die uns prägen. Urs R. Bärtschi schreibt in seinem Buch «Ich bin mein eigener Coach» von inneren Saboteuren. Wenn wir glauben, etwas nicht schaffen zu können, weil wir uns zum Beispiel immer wieder unbewusst an den Satz aus der Kindheit erinnern «Das kannst du nicht.» Hinsehen. Wahrnehmen. Erkennen. Handeln. Man kann dies zum Beispiel mit dem erwähnten Buch des langjährigen Coachs Urs R. Bärtschi tun. Oder sich intensiver mit dieser Materie auseinandersetzen – mit einem GPI® Persönlichkeitstest.

Die Marke «Ich» darf wachsen, darf sichtbar werden. Sie erarbeiten sich damit Vorteile, die in Krisenzeiten über Job oder Arbeitslosigkeit entscheiden. Selbstmarketing fängt darum heute, fängt jetzt an!

 

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«Ich werde hintergangen»,

«Das ist zu viel für mich!» Jeder von uns könnte hier wohl die Liste mit weiteren Glaubenssätzen erweitern. Sie sind es, die uns, vor allem in Drucksituationen, prägen: Vor einer Prüfung, im hektischen Geschäftsalltag, bei Übermüdung. Wenn die gefühlten Anforderungen höher sind als die realistischen.

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Der Autopilot springt an. Es kommt zum Tunnelblick.

Das Ergebnis ist meist suboptimal. Der erfahrene Coach und Buchautor Urs R. Bärtschi sieht in diesen Situationen auch positive Auswirkungen. So steige zum Beispiel die Konzentration.

Was in uns abläuft

Wahrnehmung ist subjektiv. Jeder sieht sich und die Welt mit der eigenen Brille (Lebensstil). Wer den Glaubenssatz verinnerlicht hat «Ich komme zu kurz und muss mich deshalb wehren!», nimmt hauptsächlich wahr, was zu seinen Überzeugungen passt und diese bestätigt. Alles andere wird ausgeblendet. Die Fokussierung auf die einst geschehene Ungerechtigkeit steht im Vordergrund. Man ist überzeugt, der Fehler liegt zu 100 Prozent beim Gegenüber. Man fühlt sich unverstanden.

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Die eigene Sicht kann dabei oft «in Stein gemeisselt sein».

Das ist im Grunde genommen menschlich. Je nach Konflikt-Situation und je nachdem, wie man sich abgrenzen kann, beschäftig einen das Erlebte noch im Nachhinein. Es bleiben unangenehme Gefühle im Sinn von hartnäckigem «psychischen Muskelkater» zurück.

Was wir ändern können

In dem Moment, wo wir so richtig in Fahrt kommen, wird unser «Bremsweg» immer länger. Der Frust muss raus, Ungerechtigkeit oder Not können nicht einfach links liegen gelassen werden. Je nach Beziehung zu den Mitmenschen können diese einen «auffangen» und uns helfen, die Richtung etwas zu korrigieren. Oder sie argumentieren uns noch weiter in unseren Sumpf hinein, weil sie vielleicht ihrerseits aus ihren Glaubenssätzen heraus reagieren. Die andere Seite ist unser eigener Anteil.

Selbstcoaching!

Das kann zum Beispiel sein:

  • Auf innere Alarmsignale achten. Lernen, diese frühzeitig wahrzunehmen. Diese Signale sind bei jedem Menschen anders und die Wahrnehmung muss eingeübt werden.
  • Distanz schaffen zum Geschehen. Dazu braucht es für das Gegenüber Signale, etwa, dass man sich im Moment überfordert fühlt – sich aber später meldet. Durch diese Distanzierung wird dem Autopiloten die Macht genommen. Wahlfreiheit entsteht. Entscheidungen werden aus dem nötigen Abstand gefällt.
  • Den Alltag planen, ob beruflich oder privat, damit können Stresssituationen im Vorfeld entschärft werden. Weniger ist mehr. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Auf Ausgleich zum Alltagsgeschäft achten. Sich mit Vertrauenspersonen austauschen.

Bedeutung geben wir

Glaubenssätze sind darum so hartnäckig, weil sie mit unserer Erziehung, mit uns selbst zu tun haben. Wir selbst geben ihnen den Wert und die entsprechende Bedeutung in unserem Leben.

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Was wir um jeden Preis verhindern wollen, gewinnt zunehmend an Macht.

Die grösste Chance liegt darin, dass wir selbst die Saboteure erkennen und entschärfen. Gefühle als Teil der eigenen Persönlichkeit anerkennen und begrüssen. Das kann mitunter eine Herausforderung sein und seine Zeit dauern. Persönlichkeitsentwicklung geschieht nicht von heute auf morgen.

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Persönlichkeitsentwicklung geschieht immer im Zusammenhang mit anderen Menschen.

Konflikte haben darum so etwas wie einen tieferen Sinn. Wenn wir sie als Chance wahrnehmen. Wenn wir sie bewusst reflektieren. Wenn wir mit unseren Glaubenssätzen Frieden schliessen und vielleicht sogar dann und wann darüber lachen können.

Autor: GPI®-Coach, Andreas Räber

Mehr über Andreas Räber erfahren Sie auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch und Andreas-Räber.ch

 

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