Ein Team wird nicht zufällig erfolgreich. Im Berufsleben gilt wie im Sport: Das Team muss aufgebaut, gecoacht und gestärkt werden, damit es gemeinsam Höchstleistungen erzielt. Teamevent Ideen tragen dazu bei, sich selbst und die anderen in einem anderen Kontext zu erfahren und stärker zusammenzuwachsen. Der Einzelne kann sein Selbstbewusstsein stärken, indem er erfährt, dass er für die Gruppe wertvoll ist und dass er viel mehr kann, als er sich das bisher selbst zugetraut hätte. In der Praxis hat sich besonders das Outdoor Teambuilding bewährt. Das Team muss in der Natur gemeinsam verschiedene Herausforderungen bewältigen und erlebt unmittelbar die Vorteile eines starken Teams.

Wieso muss immer alles top-down von der Chefin bis zum untersten Mitarbeiter abgesprochen werden, bevor der Ball ins Rollen kommt? Fast jede Arbeitnehmerin kennt solche nervenden Momente der Warterei, des Zögerns, des Hin-und-Hers. Wichtige Zeit verstreicht und die Ungeduld wächst. Soforthilfe bringen sogenannte agile Arbeitsmethoden.

 

Was ist ein Team?

Einfach gesagt eine Ansammlung von verschiedenen Menschen. Manchmal mit ähnlichen Interessen, manchmal mit ähnlichen Zielen. Manchmal schnell und oberflächlich, manchmal genau, tiefgründig, zuverlässig, dafür etwas langsamer. Manchmal feinfühliger, manchmal direkter. Vielfältig und gemeinsam stark. Team beginnt in der kleinsten Form mit zwei Personen. Je mehr dabei sind, desto schwieriger wird eine gemeinsame Teamführung, desto grösser aber auch die Möglichkeiten. Das Thema Team hier unter der Lupe.

Eigene Werte kennen, Vielfalt respektieren

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Sich in ein Team einzubringen gelingt besser, wenn man weiss, wer man ist.

So kann man sich auf Andersartigkeit, fremde Meinungen und unterschiedliche Denkweisen einlassen. Der eigene Selbstwert und Lebensinhalt bestimmt unsere Bereitschaft und unsere Möglichkeiten, uns in einem Team mehr oder weniger einzubringen. «Viel mehr als unsere Fähigkeiten, sind es unsere Entscheidungen, die zeigen, wer wir wirklich sind.» sagte Joanne K. Rowling (Autorin Bestseller Harry Potter, © Zitate.net) sehr treffend.

Entscheidungen sind eine Frage der Persönlichkeit

Kompetenzen können erarbeitet werden. Ob und wie man sie umsetzt, hängt mir unserer Persönlichkeit zusammen und hat einen grossen Einfluss auf den Erfolg. Entscheidungen sind wie Kreuzungen, die die Richtung öffnen und bestimmen.

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Alle Wege haben Folgen. Ob man sie geht oder nicht.

Entscheidungen und Wege werden unterschiedlich empfunden. Verschiedene Menschen haben verschiedene Erfahrung und darum auch verschiedene Sichtweisen. Diese Vielfalt gilt es zu respektieren. Und klar als eine Chance zu sehen. Vielfalt entwickelt sich zu einem schlagkräftigen Ganzen, wenn es an und mit dem Gegenüber reifen kann.

Persönlichkeitsentwicklung geschieht am Du

Vom bekannten Religionsphilosophen Martin Buber stammt das Zitat «Vom du zum ich». Über mein Gegenüber, meine Mitmenschen, reift meine Persönlichkeit und umgekehrt. Das ist ein offenes Geheimnis des Menschseins. Sich einbringen und gleichzeitig am anderen reifer werden. Sozialwesen Mensch.

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Mein Umfeld kann mich fördern oder bremsen und ich mein Umfeld ebenso.

Ein Beispiel aus dem Fussball: Immer wieder kommt es vor, dass Stars für teures Geld eingekauft werden. Die Erwartungen sind hoch und werden dann und wann auch nicht erfüllt. Dann spricht man von einem Fehleinkauf.

Auch Stars leben von anderen

Oft wird vergessen: Auch Stars leben von den Passgebern, von Verteidigern, von Mitspielern. Ein neues Umfeld kann völlig neue Voraussetzungen schaffen, die nicht zur Persönlichkeit des Stars passen. Handkehrum werden Spieler freigestellt und entwickeln sich in einem anderen Club zum grossen Star. Gewinnen und verlieren liegen so nahe beieinander. Und hängen von der Bereitschaft ab, sich auf den anderen einzulassen und im Team zu denken.

Klare Ziele führen klar

Unklarheiten fördern Unsicherheiten. Wo Menschen mit unterschiedlichsten Hintergründen, Erfahrungen und Kompetenzen in unterschiedlicher Art und Weise zusammenarbeiten, braucht es ganz klare Ziele, klare Strukturen und eine klare Aufgabenverteilung. Diese sollte aber auch entsprechend Freiraum ermöglichen. Denn Kreativität und Entwicklung brauchen Freiraum. Und es braucht die Bereitschaft von Einzelnen, auch Verantwortung zu übernehmen. Denn wenn die situativ Stärkeren den momentan Schwächeren helfen, wird ein Ziel erreicht. Im Team zu denken ist letztendlich eine Lebensaufgabe!

Autor: GPI®-Coach, Andreas Räber

Mehr über Andreas Räber erfahren Sie auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch und Andreas-Räber.ch

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Konzentration auf Kernaufgaben

Ich erinnere mich noch gut, als ich vor einigen Jahren als Leiter in einem Unihockeylager für Kids teilgenommen hatte. Nebst dem Training kosteten Planung und Administration zusätzlichen Aufwand. Zeit, die mir fehlte, um mich auf die Kids und deren Bedürfnisse vorzubereiten. Wer übernimmt welches Hausamt an welchem Tag? Wer ist für den Materialschlüssel zuständig? Und vieles andere. Auf der einen Seite hilft einem diese Vorbereitung, sich auf das Trainingslager einzustimmen. Auf der anderen geht so auch wichtige Kraft und Zeit verloren, die im Lager gebraucht würde. Im Amateurbereich ist das Selbstorganisieren eines Lagers aus Kostengründen üblich. Bei den Profis sieht es anders aus.

«Ich liebe die Schweiz und bin mit Dortmund gefühlt tausendmal in Bad Ragaz im Trainingslager gewesen.»

… sagt «the normal one », die deutsche Fussballtrainer Legende Jürgen Klopp (FC Liverpool) vor dem Spiel gegen den FC Sion im Europacup. Trainingslager in der Schweiz: Das auch für deutsche Bundesliga Klubs, wie das Beispiel von Jürgen Klopp (damals noch Borussia Dortmund) zeigt. Die Gründe können erahnt werden. Sichere politische Lage der Schweiz, sehr gute Infrastrukturen, eine grosse Fangemeinde und eine ähnliche Kultur – aber trotzdem Distanz zur Heimat. Beliebt sind bei Fussball-Trainingslagern oftmals auch Spanien, die Türkei und Italien, wurde mir vom Trainingslager-Spezialisten Destinationsports.ch erklärt. Das warme Klima eignet sich sehr gut für Lager, während bei uns winterliche Temperaturne herrschen.

Organisation des Trainingslagers durch den Profi

Ein Fussball Trainingslager muss gut organisiert sein. Nicht ist ärgerlicher als eine ungenügende Unterkunft. Fussball-Profis wollen sich aufs Training konzentrieren können. Diskussionen um zu spät geliefertes Essen, schlechte Infrastruktur auf dem Fussballplatz etc. rauben wichtige Kraft und Konzentration, die für den Trainingsaufbau wichtig wären. Deshalb brauchen Fussball-Profis Organisations-Profis.

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Auch für die Organisation braucht es einen Spezialisten.

Einer, der zum Beispiel den Flug, das Hotel, oder eine andere Unterkunft organisiert. Der die Fussball-Anlagen selbst inspiziert hat. Erfahrung, gepaart mit dem Blick für die Voraussetzungen eines guten Lagers.

Kennen Sie dieses Gefühl?

Wer einen Profi engagiert, weiss warum. Ungenügende Unterkünfte hindern einen «anzukommen», haben einen Einfluss auf die Lebens- und Schlafqualität und letztendlich auf die Motivation. Und genau die ist die treibende Kraft für Einsatz und Entwicklung – für den Erfolg. Es ist wie bei vielen anderen Dingen. Sparen ja. Aber nicht am falschen Ort. Die Organisation eines Fussball Trainingslagers gehört in die Hände eines Profis, damit der Trainerstab sich auf seine Kernkompetenz konzentrieren kann, nämlich die Ausbildung der Fussballer.

 

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«Du bist Vinyl, wir sind digital»

Dieses Zitat stammt von Detektiv Sergant Siobhan Clarke, einer Romanfigur des schottischen Krimi-Autors Ian Rankin. Ihre Aussage betrifft den pensionierten Kollegen John Rebus, der trotz Ruhestands doch immer wieder aktiv wird und die Aufklärung der Mordfälle auf seine eigene Art und Weise managt. Im Buch «Mädchengrab» darf Rebus nochmals ran, allerdings nur begrenzt und weil ihm der neue Teamleiter am Anfang gut gesinnt ist. Da Rebus eben Rebus ist, kümmert er sich nicht um Vorschriften und geht schon dann und wann mal zu weit.

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Mit dem Fazit, dass er wichtige Hinweise zur Auflösung des Falls beiträgt.

«Du bist Vinyl, wir sind digital» will heissen, du arbeitest nach alter Schule, wir nach den neusten Methoden.

Vinyl und Digital – Schallplatten und Disc

Den Begriff «Vinyl» verwenden wir für einen speziellen Bodenbelag oder auch für die altbekannte Schallplatte, die zurzeit eine Renaissance erlebt. Bereits 1930 brachte RCA Victor die erste langspielende Vinylschallplatte heraus. Diese hatte einen Durchmesser von 30 cm und war nahezu unzerbrechlich. Sie hatte ihre Stärken. Mit der Einführung der Compact Disc in den 1980er Jahren veränderte sich einiges, was den Klang, die Bedienung und die Pflege anbelangt. Beim Klang schwören einige Käufer auf die Schallplatte, da dieser nicht «eingesperrt» und «gläsern» wirkt. Zwei Techniken mit dem gleichen Inhalt, aber mit kleinen, feinen Unterschieden.

Ein jegliches nach seiner Art

John Rebus ist ein Original, das Führungspersonen und Teamkollegen (heraus)fordert. Umgangssprachlich würde man wohl von einem «sturen Bock» sprechen. Das hat ganz klar Nachteile. Doch einen erfahrenen Inspektor mit z.T. unwichtigen Details und Vorschriften zu belasten, ist auch nicht das Wahre. Insbesondere wenn die Fälle schlussendlich aufgeklärt werden. Seine Nachfolgerin Siobhan (Aussprache «Schihw‘n») Clarke hat dies auch erkannt.

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Sie lässt ihm den entsprechenden Freiraum – auch wenn er sie, wie in einem spannenden Krimi üblich, nicht nur immer wieder in Verlegenheit, sondern auch in Gefahr bringt.

Teamarbeit – individuelle Kompetenzen mit gleichem Ziel

Die eindrücklichste Form, wo Menschen innert kurzer Zeit gemeinsam zu einem Ziel kommen sollen, ist für mich der Fussballsport. Klappt die Teamarbeit nicht, ist der Sieg gefährdet.

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Es geht darum, den Mitspieler zu verstehen, sich auf seinen Spielzug einzulassen, mit Risiken zu leben.

Aufeinander eingehen. Fehlpässe können zu Gegentoren führen oder vom Rest des Teams aufgefangen werden. Wer nicht den Zug zum gegnerischen Tor sucht, wird nicht gewinnen. Es gibt viele Parallelen zum Team, zum Leben. Dazu gehört auch ein Querschläger wie John Rebus. Einer, der sich nicht zu schade ist, auch mal im Dreck zu wühlen. Im Fussball würde man wohl sagen, der unkonventionelle Bälle spielt. Sich auf Zweikämpfe einlässt. Lücken aufreisst. Unangenehm auffällt. Am Ende war es sein Eingreifen, das zu Unruhe und Unachtsamkeiten beim Gegner geführt hat. Ob Vinyl oder digital, spielt keine Rolle.

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Unterschiede im Team beleben und führen zu gegenseitiger Persönlichkeitsschulung.

Das Wichtigste ist – noch einmal – dass man sich darauf einlässt.

 

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Lesetipp Sachbuch «Ich bin mein eigener Coach»

Selbstcoaching Buch: Ich bin mein eigener Coach

Teamarbeit ist dann erfolgreich, wenn man sein eigenes Handeln und Denken besser versteht. Das hier empfohlene Sachbuch sensibilisiert, eröffnet neue Welten und steigert die eigene Achtsamkeit. Für die Arbeit in einem Team ein echter Gewinn!