Was machen Sozialarbeiter*Innen genau? Unsere Gesellschaft hat sich in vielen Bereichen weiter entwickelt. Leider kann nicht jeder Mensch mit dieser Entwicklung Schritt halten. Fehlende Weiterbildungen, Überforderung durch angestiegene Ansprüche etc., können zu Kündigungen führen.

Weiterbildung: Lernbereitschaft signalisieren. Wer sich weiterbilden lässt, muss sich in der Regel an den Studienkosten beteiligen oder für ein paar Jahre beim aktuellen Arbeitgeber verpflichten. Mit diesen Massnahmen sollen das erlernte Know-how und die investierten Kosten für das zahlende Unternehmen möglichst gebunden werden. Wie kann man das Maximum aus einer Weiterbildung herausholen? Eine Analyse mit durchaus kritischen Gedanken.

Eine fundierte Ausbildung/Weiterbildung ist eine wichtige Voraussetzung, um im gewünschten Beruf eine anspruchsvolle Stelle mit guten Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, sowie mit besserem Einkommen, zu erreichen. Zudem erweitert sie Kompetenzen und Fähigkeiten und hilft, sich in der Gesellschaft zu orientieren und am kulturellen Leben teilzunehmen. Obwohl Aus- und Weiterbildungen eine temporäre Herausforderung sind, gibt es viele Argumente, die für sie sprechen und die bei der Entscheidungsfindung helfen. Die wichtigsten hier im Überblick.

2024 erreichte die Zahl der offenen Arbeitsstellen in der Schweiz den höchsten Stand seit zwei Jahrzehnten. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Nachfrage nach Arbeitskräften in allen Bereichen gleich hoch ist. So besteht einerseits ein Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften, die mit ihrem Know-how für Unternehmen einen Mehrwert erbringen. Zum anderen ist das Angebot an Arbeitsplätzen in einzelnen Segmenten des Arbeitsmarktes besonders hoch oder soll in bestimmten Bereichen rasant zunehmen. Genau das sind Berufe mit Zukunft in der Schweiz. Wir wollen solche Jobs näher betrachten. Falls ein Berufsbild dabei fehlt, bedeutet das allerdings nicht, dass ein solcher Job keine Zukunft hat. Denn natürlich können wir nicht auf alle zukunftsträchtigen Beschäftigungen eingehen. Zudem haben auch wir keine Glaskugel, sondern können nur auf Grundlage von gesellschaftlichen, ökologischen, ökonomischen, politischen und technologischen Entwicklungen extrapolieren.

2023 sorgten verschiedene Umfragen zur psychischen Gesundheit in der Schweiz für Schlagzeilen. Im Allgemeinen fühlen sich 38 Prozent der Schweizer Bevölkerung mittel bis stark psychisch belastet. Dies berichtet die Schweizerische Stiftung Pro Mente Sana auf ihrer Webseite. Laut der Berner Fachhochschule wurde das mentale Wohlbefinden in den letzten 20 Jahren zu einem immer wichtigeren Thema in unserer Gesellschaft. Dies zeigt beispielsweise die steigende Nennung von Begriffen wie «psychische Gesundheit» oder «Mental Health» in den Medien oder zunehmende Google-Suchanfragen zu diesen Themen.