Werbung


Berufsbegleitende Ausbildung – sich neu orientieren

Früher arbeitete man von der Lehrausbildung bis zur Pensionierung im gleichen Job und beim gleichen Arbeitgeber – und das womöglich im gleichen Ort, wo die Familie seit 300 Jahren ansässig ist. Im Zeitalter der Mobilität ist das längst nicht mehr der Fall. Einen Arbeitsweg von einer Stunde und zwar hin und zurück, gilt heute als zumutbar.

Man rechnet damit, dass Arbeitnehmer bis zur Pensionierung bis zu vier verschiedene Berufe ausüben.

Laufende Weiterbildung oder Neuorientierung im Job, ist ein Dauerbrenner.

Warum sich auf einen neuen Beruf ausrichten?

Nachstehend ein paar Gründe, warum man sich beruflich neu orientieren möchte:

  • Die Perspektiven des Berufes sind schlecht, weil die technische Entwicklung neue Berufe erfordert hat. Man ist mit dieser Entwicklung überfordert.
  • Die Branche ist allgemein sehr schlecht bezahlt, man hat jahrelang knapp das Existenzminimum verdient.
  • Fehlende Motivation, da viel eintönige Arbeitsschritte.
  • Es fehlt am Sinn, sich genau für diese Arbeit, für diese Ziele einzusetzen, man möchte mehr in Richtung soziales Engagement gehen.

Chancen nutzen mit einer berufsbegleitenden Ausbildung

In einer Gesellschaft, die jahrelang material orientiert war, gewinnen immer mehr Berufe, in denen man mit Menschen arbeitet, an Bedeutung. Das können zum Beispiel Psychologie Berufe sein (Bsp: berufsbegleitende Psychologie Weiterbildung) oder eine Ausbildung zum Coach (Beispiel: Coachingplus.ch).

Bei einer beruflichen Neuorientierung sind folgende Fragen sehr wichtig:

  • Wo sind meine Begabungen?
  • In welche Richtung möchte ich mich begeben (sozial engagiert oder mehr in Richtung technische Arbeiten)?
  • Welche Perspektiven bietet der Beruf?
  • Welches sind die wichtigsten Anbieter in der Region?
  • Welche Ausbildung, welches Studium etc. ist notwendig bei welcher Schule und wie lange dauert diese?
  • Kosten- und Zeitaufwand (Kosten können mit einem Finanzkonzept bewusst frühzeitig eingeplant werden.
  • Referenzen (Schule, Berufsbild, Verband)
  • Bisherige Entwicklungen dieses Berufes
  • etc.

Praxis Tipps

  • Jeder Schritt in eine ungewisse Zukunft birgt ein gewisses Risiko in sich. Ob man es schafft weiss man erst dann, wenn man etwas wagt. Auch kleine Schritte sind wichtige Schritte.
  • Wenn ein soziales Umfeld wie die Familie direkt betroffen ist von einer zusätzlichen berufsbegleitenden Ausbildung, sollte dies berücksichtigt werden. Ausbilden kann man sich immer noch, Kinder hat man nur eine bestimmte Zeit.
  • Insbesondere technische Berufe unterliegen einem enormen Wandel. Flexibilität, die Bereitschaft Neues zu entdecken und zu wagen, ist also eine Grundvoraussetzung.
  • Eine Weiterbildung berufsbegleitend zu absolvieren, erfordert zusätzliche Kraft und Freiraum. Ist die geplante Weiterbildung unter diesen Aspekten realistisch oder nicht?

Autor:

GPI®-Coach, Andreas Räber

Mehr über Andreas Räber erfahren Sie auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch und Andreas-Räber.ch

Weitere Artikel auf Ausbildung-Tipps.ch zum Thema berufsbegleitende Ausbildung:

Weiterführende Tipps aus dem WWW zum Thema

Werbung

Tipp: Radio Life Channel– «wachado – neue Berufsbilder entdecken»

Experte im Bereich Berufung und Berufsorientierung ist der in Wien lebende Ali Mahlodji, Gründer der Webplattform «watchado». Auf dieser Website sind fast 7000 Videointerviews mit Menschen zu finden, die von ihrem Beruf erzählen. Diese Fülle an Material dient als Inspiration für diejenigen, welche sich für bestimmte Berufsbilder interessieren.

Werbung

Tipp: Anstubser – Über 170 Impulse für Beruf und Leben!

Der wöchentliche Kurzinput (Newsletter) von räber coaching. Tiefgang für Menschen, die sich neu orientieren möchten.