Können wir Beeinflussung durch andere verhindern bzw. eingrenzen? Am ehesten, in dem wir uns selbst im Griff haben. Die Lösung dazu heisst Selbstcoaching.

Altenpfleger, Krankenschwester, Arzt – typische Gesundheitsberufe. Wer an eine Gesundheitsausbildung denkt, der wird sofort diese Berufe im Auge haben. Doch gibt es wirklich nur Ärzte, Krankenschwestern oder Altenpfleger im Bereich der Gesundheitsberufe?

 

Berufsbegleitende Ausbildungen in Psychologie und Coaching …

sind ein Gewinn für Unternehmen und Mitarbeiter.

Wer im Personalwesen arbeitet, sieht sich mit Menschen in existenziellen Umbrüchen konfrontiert. Ein neuer Job, eine Beförderung oder eine Entlassung bringt für die Betroffenen einschneidende Veränderungen mit sich. Entscheidungen des Personalmanagements bestimmen über die Karriereperspektiven eines Menschen – und nicht selten gar über finanzielle Verhältnisse oder indirekt auch auf den Wohnort.

Zufriedene Mitarbeiter sind der grösste Gewinn

Die spannungsvolle Situation, in der sich ein Personalverantwortlicher befindet, wird dann weiter verschärft, wenn sich Kostendruck und Rationalisierungstendenzen des Unternehmens den Wünschen und Zielen von Mitarbeitern entgegenstehen. Eine Gleichung, die nicht aufgeht.

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Langfristig motivierte Mitarbeiter sind das grösste Kapital einer Firma!

Zu nachhaltig zufriedenen Arbeitskräften kommt ein Unternehmen, wenn es den einzelnen Angestellten als ganzheitlichen Menschen wahrnehmen kann und will – und ihm das zu spüren gibt. Hier spielt das Personalwesen eine ganz besondere Rolle.

Verantwortung für den Einzelnen

Ein sensibles und engagiertes Personalmanagement nimmt seine Mitarbeiter also ernst, fragt nach Bedürfnissen und Wünschen und geht nach Möglichkeit darauf ein oder sucht nach konstruktiven Kompromissen. Es begleitet die Angestellten kompetent durch den beruflichen Alltag und trifft Entscheidungen nicht bloss gewinnmaximiert sondern nachhaltig und verantwortungsvoll. Wenn die Mitarbeiter das spüren, sind sie umso motivierter bei der Arbeit. Mittel- und langfristig profitiert ein Unternehmen davon mehr als von einer kühlen und profitorientierten Personalpolitik.

Nachhaltiges Personalmanagement will gelernt sein

Es ist eine hohe Kunst, Menschen verantwortungsvoll zu führen und zu begleiten. Sie will gelernt sein.

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Ohne eine fundierte psychologische Ausbildung ist es schwer, den Menschen als Ganzes wahrzunehmen.

Weiterbildungen in den Bereichen Coaching und Individualpsychologie wirken sich langfristig positiv auf Unternehmen und Mitarbeiter aus. Ein solches Zusatzstudium kann berufsbegleitend absolviert werden. Die nebenberufliche Ausbildung zum Individualpsychologischen Berater an der Akademie für Individualpsychologie (AFI) etwa dauert 3 Jahre. Neben theoretischen Erkenntnissen in der Tiefenpsychologie (gestützt auf Alfred Adler) wird grossen Wert auf praxisnahen, alltagstauglichen Unterricht gelegt.

 

Andreas Räber, GPI-Coach

Autor: Andreas Räber, GPI-Coach

 

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Der Beruf des seriösen Lebensberaters, der seriösen Lebensberaterin ist sehr wichtig. Nicht alle Menschen können mit dem grossen Druck am Arbeitsplatz, in der Ehe, der Schule u.a. umgehen. Menschen brauchen in Herausforderungen und Druckphasen professionelle Begleitung.

 

Stressbedingte Ausfälle wie Burnout kostet die Schweizer Wirtschaft 4,2 Mrd. Franken pro Jahr

«Nun brennen auch Schweizer Studenten aus» berichtet Swissinfo im gleichnamigen Artikel vom 20. Januar 2012. Die Diagnose Burnout sei bisher nur unter Erwerbstätigen bekannt gewesen. Gemäss Experten habe diese Krankheit nun auch Studenten erreicht. Laut den Zahlen des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) kosten stressbedingte Ausfälle wie Burnout die Schweizer Wirtschaft 4,2 Mrd. Franken pro Jahr. Diese Zahl lässt aufhorchen. Mit 4,2 Mrd. Franken würden sich viele Präventivmassnahmen umsetzen lassen, mit wesentlich mehr Erfolg für alle Beteiligten.

«Natürliche Grenzen sind ein Schutz»

Uns sind natürliche Grenzen gegeben. Mit erhöhtem Arbeitsaufwand ist noch lange keine höhere und bessere Leistung garantiert, weiss Swiss-Coaching-Index.ch im Artikel «Burn-out: verbrennen, statt zu brennen» zu berichten. Es gelte, eigene und fremde Grenzen zu akzeptieren und Engagement und Tempo immer wieder daran anzupassen.

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Grenzen sind ein natürlicher Schutz.

Die Welt ist vielfältiger und schnelllebiger geworden und die Wirtschaft verlangt nach immer besseren Fachkräften. Mehr Möglichkeiten und mehr Herausforderungen mit der gleichen, natürlich begrenzten Kraft anzugehen, ist auf Dauer nicht möglich. Das spüren auch Studenten. «Sie sind sehr gut vorbereitet, sehr ambitioniert und zielorientiert, haben zugleich aber grössere Schwierigkeiten, mit Problemen fertig zu werden.» so Pfarrer Markus Anker gegenüber Swissinfo.ch.

Burnout: Bessere Planung, realistischere Ziele

Niemand kann auf Dauer Überdurchschnittliches leisten. Doch in vielen Berufen und Stellungen wird genau dies verlangt. Im Artikel von Swissinfo sehen Fachpsychologin Brigitta Schneider-Knell und Psychologe Sandro Vicini, Leiter der Beratungsstelle der Berner Hochschulen, in einer Schulung für Zeitmanagement eine Hilfe. So könnten sich die Studierenden besser organisieren. Dass in Sachen Zeitmanagement noch Potenzial vorhanden ist, ist unbestritten. Bessere Planung bedeutet weniger Stress. Es ist aber auch nötig, gesetzte Ziele und den Weg dorthin immer wieder auf deren Machbarkeit zu überprüfen.

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Im Klartext: Aus zu ehrgeizigen Zielen realistische machen und auch der Seele und dem Ich genügend Raum geben.

Gespräche mit ehemaligen Burnout Betroffenen zeigen, das Leben wäre auch stressfreier möglich gewesen und hätte so mehr Lebensinhalt ermöglicht – etwas, das man oft erst im Nachhinein erkennt.

Andreas Räber, GPI®-Coach, Bäretswil, Wetzikon, Kanton Zürich

Andreas Räber, GPI®-Coach, Bäretswil, Wetzikon, Kanton Zürich

 

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Praxis Tipps:
  • Sich selbst wahrnehmen ist wichtig. Oftmals gehen zum Beispiel auch Burnout Symptome im Stress «unter». In diesem Fall kann das Feedback eines Angehörigen sehr wichtig sein und sollte ernst genommen werden.
  • Wir sind Weltmeister im Verdrängen. Nur bringt uns das nicht wirklich weiter. Im Gegenteil: Ehrlich währt auch hier am längsten.
  • Ehrgeiz ist gut, wenn die Schritte realistisch sind und immer wieder in einem gesunden Masse hinterfragt werden.