Werbung


Die Geschichte der Kosmetik

Kosmetik als Traumberuf? Ja! Doch wie hat sich Kosmetik eigentlich entwickelt? Wo und wie ist sie entstanden? Die Geschichte der Kosmetik zeigt auf, die Dienstleistungen von heute, gab es schon in der Antike. Hintergrundinfos für alle, die eine Kosmetik Ausbildung im Blickfeld haben. Ein Bericht von Jasmin Taher.

Kosmetik Ausbildung: Geschichte, über die Entstehung und Entwicklung.

Begriff

Der Begriff Kosmetik geht auf das griechische Wort kosméo (κοσμέω), ordnen, schmücken, zieren zurück. Kosmetik dient der Verschönerung des Aussehens. Dabei ist Kosmetik kein neumodischer Trend.

Bereits in der Antike haben die alten Ägypter, Griechen und Römer sich gepflegt und geschminkt.

Dabei kamen Puder, Cremes, Salben, Parfums aber auch verschiedene Gesichts-Make-Ups zum Einsatz. Ausserdem war auch seinerzeit bereits die Haarentfernung modern. Störende Haare wurden rasiert oder epiliert. Dabei wurden kosmetische Behandlungen nicht nur bei Frauen, sondern auch bei Männern durchgeführt.

Schönheitsideale im alten Ägypten

Bereits in der Antike war es in Ägypten üblich, sich zu schminken, einzucremen und zu salben. Auch die Haarpflege war sehr wichtig für die Menschen. Bereits im Altertum trugen die alten Ägypter Perücken aus Menschenhaaren oder Palmenfasern. Die Haupthaare unter den Perücken sowie die restliche Körperbehaarung, Augenbrauen, Körper- und Schamhaare, wurden häufig rasiert oder mit Bienenwachs entfernt.

Haarlose Körper entsprachen dem Schönheitsideal.

Die Epilation oder Rasur erfolgte jedoch auch aus praktischen Gründen. Parasiten, wie Läuse oder Flöhe, konnten sich so nicht in der Behaarung verstecken. Als Kosmetika kamen zahlreiche Öle, Salben und Cremes zum Einsatz, die unter anderem den Alterungsprozess aufhalten sollten. Aber auch Make-Up – Augen- und Gesichtsfarben – wurden verwendet. Vor allem Kohl (arabisch الكحل; sprich kochl), ein schwarzer Lidstrich aus Kohle oder gemahlenem Erz, wurde von Frauen wie auch Männern oberhalb und unterhalb des Auges aufgetragen. Dies sollte Augenkrankheiten vorbeugen. Ausserdem wurden farbige Schminken aus Henna oder pulverisierten Erzen vermischt mit Wachsen, Ölen oder Fetten hergestellt und auf Lippen, Wangen, Händen, Fingernägeln oder Füssen aufgetragen.

Schminken im antiken Griechenland

Die alten Griechen lernten viel durch die Eroberungszüge von Alexander dem Grossen, der sowohl gegen Persien als auch gegen Ägypten ins Feld zog. So brachten die Heimkehrer viele Rezepturen für Salben, Cremes und Tinkturen aus Ägypten und Anleitungen zur Herstellung von Duftstoffen und Parfums aus Persien mit nach Griechenland.

Die Körper- und Schönheitspflege wurde von den Griechen in Badestuben praktiziert.

Hier konnten sich die Menschen massieren, salben und schminken lassen. Die vornehme Griechin bemalte häufig Gesicht und Haut mit weisser Schminke, Augenbrauen und Lippen wurden mit farbigem Make-Up geschminkt. Auch die gesamten Körperhaare wurden vor allem bei Frauen entfernt, nur das Haupthaar liess man stehen.

Die Geschichte der Kosmetik unter der Lupe

Haare färben im Antiken Rom

Auch bei den vornehmen Römerinnen war helle Gesichtsfarbe modern. Dazu trugen sie Cremes aus Fett, Stärke und Kreide auf, die einen feinen, pudrigen Teint auf der Haut erzeugten.

Ausgrabungen von antiken römischen Cremetöpfen ergaben, dass bereits damals Produkte mit modernen kosmetischen Eigenschaften, verwendet wurden.

Zu einem schönen Erscheinungsbild gehörte auch eine schöne Frisur. Neben der Herstellung von Perücken war das Haarefärben im alten Rom populär. Blondes Haar war Schönheitsideal, blond galt als göttliche Haarfarbe. Dazu wurden die Haare mit Bleichmitteln aus Birkenasche gebleicht. Rot wurden Haare mit Henna gefärbt. Schwarze Haarfarbe wurde aus verwesten Blutegeln hergestellt. Die Körperbehaarung wurde an Beinen, unter den Achseln und im Schambereich entfernt, die Augenbrauen wurden mit Pinzetten ausgezupft. Auch in Rom erfolgte die Haarentfernung aus hygienischen Gründen.

Quellen und weiterführende Tipps zum Thema Kosmetik Ausbildung