Berufe mit Begegnungsmöglichkeiten

Daniel ist 31 Jahre alt und Single. Er hat eine grosse Leidenschaft für Biologie. Zellteilung, Mikroorganismen und Bakterien faszinieren ihn seit vielen Jahren. Ein lebensfroher Mensch; sympathisch, korrekt und ausgesprochen intelligent. Daniel ist Eritreer.

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Beinahe wäre er nach dem dritten Semester Biologiestudium für den lebenslänglichen (!) Militärdienst eingezogen worden.

Um diese persönliche Katastrophe zu verhindern, blieb nur die Flucht: über den Sudan und Libyen, über das Mittelmeer nach Italien und von da in die Schweiz. Drei Jahre unterwegs und jetzt endlich da.

Die Flucht aus einem fremden Land

Flucht, fremdes Land, neue, unbekannte Menschen: Diese Vergangenheit braucht professionelle Begleitung.

Neu in der Schweiz: Wer steht einem zur Seite?

Doch das sichere Land erweist sich als schwierig. Vor allem die Kontaktaufnahme zu Schweizerinnen und Schweizern ist fast unmöglich. Daniel versteht die Sprache kaum, lebt alleine in einer Wohnung in einem kleinen Dorf. Er braucht Hilfe. Menschen, die sich kümmern, die sich Zeit nehmen und bei Behördenkorrespondenzen und Bewerbungsverfahren helfen. Professionelle Sozialarbeiter, Psychologen und Beamte, die ihm bei der Bewältigung seines Traumas, aber auch in seiner aktuellen Situation in der Schweiz zur Seite stehen. Wer sind diese Menschen, die Daniel existenzielle Hilfe bieten? Wie sehen ihre Berufsfelder aus?

Soziale Arbeit und Sozialpädagogik: Praktische Hilfe und offene Ohren

Sozialarbeiter und Sozialpädagogen sind darauf spezialisiert, Menschen in schwierigen Lebenslagen unterstützend zu begleiten. Sie sind gut vernetzt mit Werken, Stiftungen und Ämtern. Ihr Metier ist das Gespräch, der Mensch in seinen Umständen der Fokus. In Bezug auf Flüchtlinge gestaltet sich die soziale Arbeit als ein interkulturelles Berufsfeld mit hohen Anforderungen. Viele Asylsuchende haben auf der Flucht und/oder davor traumatische Erfahrungen gemacht.

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Dies erfordert eine anspruchsvolle pädagogische Betreuung.

Juristische Betreuung in einer komplexen Lage

Menschen wie Daniel finden sich in einer juristisch komplexen Situation wieder. Es gilt, mit Bundesämtern zu kommunizieren, sich eine Arbeitsbewilligung und den Führerschein zu erkämpfen sowie Wohnungssituation und finanzielle Unterstützung zu klären. Die Beamtensprache ist eine schwierige Sprache, da wimmelt es von Paragraphen und Fremdwörtern. Dabei stossen je nachdem auch kompetente Sozialarbeiter an ihre Grenzen. Juristen können hier übernehmen. Ihre Hilfe betrifft weniger das Innenleben als vielmehr die praktischen Belage – was für Daniel jetzt genau so wichtig ist.

Berufsfeld Psychologie: Symptome bekämpfen und Traumata aufarbeiten

Sind die Traumata, mit denen Flüchtlinge hier in der Schweiz ankommen, besonders schwerwiegend, so ist die Psychologie gefordert. In einer traumazentrierten psychologischen Behandlung kann der Zusammenhang zwischen dem Erlebten und den Symptomen erkannt und Schritt für Schritt eine Erleichterung im Umgang erzielt werden.

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Stabilisierungstechniken können helfen, mit dem Erlebten klarzukommen und hier ein neues Leben aufzubauen.

Coaching und Individualpsychologie: Beratung und Vermittlung

Ein weiteres Feld, in dem sich Menschen bewusst für Flüchtlinge engagieren, ist der Bereich Coaching und Individualpsychologie. Coaches machen Ausbildungsmanagement, Berufsorientierung und Eignungstests. Sie stellen Kontakte zu Betrieben und Schulen her, helfen mit der Jobsuche. Sie beraten, fördern und hören zu. Das ist exakt, was Daniel aus Eritrea jetzt braucht: Jemand, der ihm zuhört und auf seine Probleme, Ängste und Wünsche professionell und effektiv reagieren kann. In gesteigertem Masse gilt dies für minderjährige Asylsuchende.

Kinder auf der Flucht

Die Konfliktherde im Nahen Osten und in Afrika zwingen immer mehr Kinder und Jugendliche zur gefährlichen Flucht über das Mittelmehr oder via Osteuropa – ohne Eltern und Familie, ganz auf sich gestellt. Letztes Jahr ist ein vierjähriges Mädchen aus Syrien in die Schweiz gereist – komplett alleine.

Man kann sich kaum vorstellen, was dieses junge Geschöpf alles durchgestanden hat.

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Die vielen unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden brauchen sofortige praktische Hilfe und aufmerksame Zuhörer.

Menschen, denen sie ihre unglaubliche Geschichte erzählen können. Ebenso wichtig ist, dass sie schnell eine für sie zustände Person zur Seite gestellt bekommen als Rechtsvertretung und tatkräftige Hilfe für das komplexe Asylverfahren.

Sinnstiftende Berufe für eine engagierte Generation

In der Schweiz erfahren asylsuchende Menschen im internationalen Vergleich vielfältige Hilfestellungen. Auf der anderen Seite entsteht dadurch eine grosse, wachsende Palette spannender Berufsfelder, die mit Flüchtlingen zu tun haben.

Gerade junge Menschen in diesem Land wollen etwas Sinnstiftendes machen im Beruf. Sie werden Beamte und Juristen beim Kanton oder Bund, Sozialpädagogen bei einem Sozialwerk, Therapeuten oder selbstständige Coaches.

Die Möglichkeiten sind fast endlos, die Ausbildungen so anspruchsvoll wie spannend.

Autor: GPI®-Coach, Andreas Räber

Andreas Räber, GPI®-Coach, Bäretswil, Zürcher Oberland

Mehr über Andreas Räber erfahren Sie auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch und Andreas-Räber.ch

Quellen und weiterführende Tipps:

 

 

Ob Facebook, Xing, Linkedin oder andere Social Medias

Wir präsentieren uns online und offline. Was man an uns sieht, welche Kompetenzen, welche Eindrücke wir vermitteln, darauf haben wir Einfluss.

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Sich darstellen und positionieren erfolgt bewusst oder unbewusst.

Ersteres, wenn wir zu einem Vorstellungsgespräch gehen. Oder wenn wir einen wichtigen Verkaufstermin bei einem Kunden haben. Wir achten auf unser Äusseres, auf unser Verhalten, die Sprache und auf all die Botschaften, die wir mit unserer Körperhaltung signalisieren. Selbstmarketing ist angesagt. Die Marke «Ich» soll den bestmöglichen Eindruck hinterlassen. Mitmenschen sollen mich als Kapazität und als kompetent in bestimmten Themen wahrnehmen.

Mein Handeln sagt viel über mich aus

Ein Spruch lautet: «Man stimmt mit den Füssen ab.» Wenn wir also wissen wollen, was unsere Ziele sind, müssen wir darauf achten, was wir tun. Warum? Darin liegt unsere grösste Überzeugungskraft, weil wir auch selbst davon überzeugt sind. Nicht umsonst werden zum Beispiel im Fussball die einen Verteidiger, die anderen Stürmer oder Mittelfeldregisseure. Sie sind von ihren Tätigkeiten überzeugt, haben eine Vision und sind darum darin auch stark. Stärken ermöglichen uns Gestaltung unseres Lebens.

Was bedeutet Selbstmarketing im Einzelfall?

Im Fussball werden oft Begriffe genannt wie «Er hat sich empfohlen», «Er hat sich aufgedrängt». Ein Spieler hat demnach eine sichtbar gute Leistung erbracht, die aufgefallen ist. Selbstmarketing hat genau damit zu tun. Sich mit seinen Stärken möglichst optimal und zum richtigen Zeitpunkt zu präsentieren.

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Wer mit seinen Stärken präsent ist, dessen Einzigartigkeit wird besser erkannt.

In Krisenzeiten ist dies sehr wichtig, weil der Arbeitgeber weiss, was er an Ihnen hat. Im Falle eines Jobwechsels sind klare Profile sehr wichtig. Auch hier haben Sie Vorteile, wenn Sie Ihre Stärken kennen und gezielt einsetzen.

Sich und andere besser verstehen können

Stärken erkennt man dann, wenn man bewusst hinsieht. Man kann den Vorgesetzten fragen, Bekannte, Freunde oder sich selbst ein Bild machen. Wir hinterlassen im Alltag viele Spuren, die einiges über unsere Persönlichkeit aussagen. Schauen Sie sich in Ihrer Wohnung um. An Ihrem Arbeitsplatz. Sind Sie mehr ein kreativer Typ oder lieben Sie strukturierte Organisation? Brauchen Sie genaue Vorgaben seitens Ihres Vorgesetzten oder reichen Ihnen Zielvorgaben? Oft helfen auch Persönlichkeitstests weiter. Bekannt sind das Enneagramm, DISG, Struktogramm Persönlichkeitstest oder der GPI® Test.

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Das Ziel dieser Tests ist, sich selbst besser wahrzunehmen und das eigene Handeln zu verstehen.

Das Selbst erkennen, um Marketing zu betreiben

Selbstcoaching Buch: Ich bin mein eigener Coach

Mehr über das Sachbuch «Ich bin mein eigener Coach» erfahren.

Das Selbst liegt in uns und hat viel mit unseren Kindheitserinnerungen und den daraus erfolgten Schlussfolgerungen zu tun. Unser Umfeld und das darin Gehörte und Erlebte bauen unsere innere Welt auf. Herausforderungen werden aufgrund dieses Erfahrungsschatzes bewertet. Wir greifen jeweils auf unsere bisherigen Handlungsweisen zu, die wir als erfolgsversprechend einstufen. Die bekannte Familientherapeutin Virginia Satir spricht von unseren vielen Gesichtern, die uns prägen. Urs R. Bärtschi schreibt in seinem Buch «Ich bin mein eigener Coach» von inneren Saboteuren. Wenn wir glauben, etwas nicht schaffen zu können, weil wir uns zum Beispiel immer wieder unbewusst an den Satz aus der Kindheit erinnern «Das kannst du nicht.» Hinsehen. Wahrnehmen. Erkennen. Handeln. Man kann dies zum Beispiel mit dem erwähnten Buch des langjährigen Coachs Urs R. Bärtschi tun. Oder sich intensiver mit dieser Materie auseinandersetzen – mit einem GPI® Persönlichkeitstest.

Die Marke «Ich» darf wachsen, darf sichtbar werden. Sie erarbeiten sich damit Vorteile, die in Krisenzeiten über Job oder Arbeitslosigkeit entscheiden. Selbstmarketing fängt darum heute, fängt jetzt an!

Andreas Räber, GPI-Coach

Autor: Andreas Räber, GPI-Coach

 

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Die Coachingausbildung zum eidg. betrieblichen Mentor findet reges Interesse bei einer breiten Schicht von qualifizierten Berufsleuten. Die Ausbildung richtet sich unter anderem an HR-Verantwortliche, Projektleiter, Führungskräfte, Berater und Trainer.

 

Ein Stellenverlust mit 50 plus ist schmerzhaft

Die Wut, der Frust, die Enttäuschung ist besonders gross im Wissen um die Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt. Arbeitskräfte über 50 sind zwar erfahren, charakterstark und zuverlässig, es fehlt ihnen aber womöglich die Flexibilität, vielleicht der Elan, zumindest die Aktualität ihrer Ausbildung. Und sie sind verhältnismässig teuer.

So sehr die Entlassung weh tut, so düster sich die Aussichten auch präsentieren mögen – Betroffenen sei geraten, sich erst einmal Zeit zu nehmen. Zeit zu überlegen, wohin der Lebensweg noch gehen soll.

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Zeit zu reflektieren, was die eigene Person eigentlich in Innersten ausmacht, wofür sie steht und was ihr zutiefst ein Anliegen ist.

Höchste Zeit für eine Standortbestimmung

Eine ausführliche und ehrliche Standortbestimmung mit 50 plus kann ein sehr gewinnbringendes Unterfangen sein. Es beinhaltet ein Hinterfragen der eigenen Werte und Kompetenzen: Bin ich beruflich überhaupt am richtigen Ort? Kommen meine Fähigkeiten und Leidenschaften hier wirklich zum Tragen? Fühle ich mich befreit durch meinen Job – oder vielmehr gehemmt und behindert?

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Der Prozess, der durch solche Fragen ausgelöst wird, führt nicht selten dazu, dass Männer und Frauen über 50 vielleicht das erste Mal überhaupt zu dem finden, was sie wirklich erfüllt.

Es ist ein Weg, der in die Erfüllung tiefliegender Träume münden kann. Vielleicht braucht es manchmal eine radikale Bruchstelle in der Biografie, um den Mut zu finden, einen Lebenstraum konsequent zu verfolgen.

Endlich etwas Sinnvolles machen!

Solche verborgenen Träume sind teure Schätze. Sie bringen eine bestimmte Leidenschaft zutage, eine Passion für Dinge oder Menschen. So, wie der ausgepowerte Manager, der sich nach der Kündigung entscheidet, mit Freunden in den Weinhandel einzusteigen; der frustrierte Buchhalter, der nach seiner Entlassung nun endlich seiner musikalischen Leidenschaft folgt – oder die müde Pharma-Spezialistin, die ihr Hobby zum Beruf macht und so zur Künstlerin wird.

Häufig führt der Wunsch, «etwas Sinnvolles zu tun», dazu, in das Berufsfeld Unterricht, Coaching, Mentoring zu wechseln. Wie der 53-jährige Schlosser, der sich aufgrund seiner Freude an Kindern zum Primarlehrer ausbilden lässt und im Klassenzimmer so richtig aufblüht. Oder der einsame Banker, der als professioneller Coach auf einmal von Menschen umgeben ist, deren Lebensgeschichten er konstruktiv mitgestalten darf.

Trügerische Risiken

Bei solchen Gedankengängen machen sich in vielen Köpfen Verlustängste breit. Unbekanntes Terrain zu betreten, erfordert Mut. Nicht nur den Job, sondern auch noch das Berufsfeld zu wechseln, bedeutet Risiken einzugehen. Nun ist dieser sicherheitsbezogene Vorbehalt aber nicht ganz zu Ende gedacht – denn wer kann das Risiko einschätzen, das es bedeutet, unglücklich, unerfüllt, frustriert weiterzumachen – bis zum Burnout, bis zur Trennung, bis zur Alkoholsucht?

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Stellt nicht vielleicht das Nichts-Tun, das Festhalten am Gewohnten das noch grössere Risiko dar?

Man könnte auch so formulieren: Wer aus seinen gewohnten Verläufen ausbricht und neues Land betritt, entgeht der Gefahr, einstweilen frustriert und (von sich selber) enttäuscht auf die eigene Biografie zurückzublicken. Er wirkt dem Risiko entgegen, sich selbst untreu zu sein.

Wo Intuition und Erfahrung gefragt sind

Menschen über 50 haben etwas zu bieten, was den anderen fehlt: eine Menge Lebenserfahrung. Sie ist ein begehrtes Gut und wiegt in bestimmten Bereichen weit schwerer als Flexibilität und Risikobereitschaft. Erfahrung als Unique Selling Point sollte nicht unterschätzt werden.

Im Bereich Coaching und Beratung sind (lebens-)erfahrene Menschen sehr gesucht. Denn sie verfügen über eine aussergewöhnlich gute Intuition und strahlen gegenüber ihren Klienten warme Verlässlichkeit aus. Für diejenigen Personen, die sich ihnen anvertrauen, bedeutet das eine hohe Bereitschaft, sich (gerne) zu öffnen. Die vom Coach gestellten Fragen nehmen sie ernst und die so angestossenen Prozesse werden weitaus mutiger angegangen.

Der Schritt in die Selbstständigkeit

Eine Voraussetzung für die Coaching- und Beratungstätigkeit ist – in den allermeisten Fällen – der Schritt in die Selbstständigkeit. Was im ersten Moment als unkalkulierbares Risiko erscheinen mag, entpuppt sich vielfach als grosse Chance: Flexibilität, Eigenständigkeit und Selbstbestimmung wird von vielen Ü50ern als wohltuend, belebend und befreiend erlebt.

Sich selbstständig zu machen, kann ungeahnte Energien freisetzen, zumal in einem Tätigkeitsfeld, das grosses Potenzial bezüglich der eigenen Denk- und Handlungsmuster hat. Wer sich beispielsweise zur/m individualpsychologische/r Berater/in ausbilden lässt, macht sich auf eine spannende, ergiebige Reise zu sich selbst. Die von Alfred Adler, einem Schüler Sigmund Freuds, gegründete Disziplin der Individualpsychologie ist alltagsrelevant und praxisnah – und eine echte Bereicherung im Umgang mit anderen Menschen.

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Die Kinder stehen auf eigenen Beinen, sind vielleicht schon ausgezogen.

Der Gedanke an einen Wiedereinstieg in den Beruf wird immer konkreter – die Zweifel an dessen Umsetzbarkeit aber auch.

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Eine neue Ausbildung zeigt die Chancen der Selbstständigkeit auf.

Frust und Chancen des Wiedereinstiegs

Die Welt hat sich inzwischen weiter gedreht. Wer aus familiären Gründen einige Jahre beruflich ausgesetzt hat, stellt schmerzlich fest: Ich bin nicht mehr up to date, der Arbeitsmarkt hat sich verändert und sowohl meine Ausbildung als auch die Berufserfahrung reichen nicht mehr aus. Das ist ein unangenehmer Moment, der in dieser Lebensphase grosses Frustpotenzial in sich birgt. Und doch: Die Chancen, die in einem Wiedereinstieg liegen, sind gewaltig – wenn Kompetenzen und Erfahrungen gezielt eingesetzt werden können.

Als Erstes den Überblick gewinnen

Der erste Schritt in Richtung Wiedereinstieg ist es, sich ein Bild der aktuellen Lage auf dem entsprechenden Arbeitsmarkt zu verschaffen: Welche Kompetenzen werden heute in meinem Beruf verlangt? Wie sehen meine Skills etwa im boomenden digitalen Bereich aus? Um welche Weiterbildungen muss ich mich kümmern – und (wie) kann ich diese finanzieren? Welche besonderen Erfahrungen und Fähigkeiten kann ich bei einer allfälligen Bewerbung geltend machen?

Fällt die Summe der Antworten auf solche Fragen bedenklich gering aus, so ist noch immer kein Grund zum Verzagen gegeben – es ist nun lediglich etwas Kreativität und Mut gefragt.

Als Selbstständige Beraterin AFI zurück in den Beruf

Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten bezüglich Berufen, die eine Selbstständigkeit in Teilzeit nicht nur ermöglichen, sondern geradezu erfordern. Eine davon bietet die Ausbildung zur individualpsychologischen Beraterin AFI. Angeboten wird sie von der Akademie für Individualpsychologie in Kloten. Kern des Curriculums ist ein umfassendes Verständnis des menschlichen Sozialverhaltens, das Ziel, anderen Menschen in Umbrüchen und schwierigen Lebenssituationen beratend zur Seite zu stehen.

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Als Individualpsychologin arbeiten Sie flexibel, von Zuhause aus – Sie bestimmten den Zeitplan.

Menschen mit einer gewissen Lebenserfahrung sind für diesen vielfältigen, attraktiven Job besonders geeignet. Und wer weiss, welche Türen dadurch noch aufgehen werden?

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