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Selbstmanagement: Coachen Sie Kompetenzen und Grenzen

Berufsleben anders gestalten Es ist Januar 2015. Am Anfang eines Jahres lassen sich Ziele lockerer entwickeln und definieren als unter dem Jahr, wenn wir mitten im Alltagsstress sind. Wer erholt ist, traut sich mehr zu. Er oder sie spürt: «Es geht mir gut.» Die Grundlage für das Setzen von Zielen.

Der Gedanke an Selbstmanagement fängt jedoch oft erst dann an, wenn es einem nicht mehr so gut geht.

Wenn erreichte Grenzen schnellstmöglichen Handlungsbedarf signalisieren.

«Der Mensch ist ein zielorientiertes Wesen»

Der Individualpsychologe und Arzt Alfred Adler stufte den Menschen als ein zielorientiertes Wesen ein. Diese Ziele definieren wir in unserer Kindheit und sie haben oft mit Aufmerksamkeit und mit bestimmten Rollen zu tun, im Sinne von Führertypen, Clowns, pflichtbewusste und oder vermittelnde Kinder etc. Wir definieren unsere Rollen in frühester Kindheit, folgern daraus Lebensstile, die wir bis ins hohe Alter pflegen und hartnäckig daran festhalten. Lebensstile, die zu unseren Kernkompetenzen geworden sind und die wir mit unseren Handlungen und unserem Verhalten umsetzen. Antrainiertes Verhalten zu ändern, kann sehr schwer sein. Ziele zu ändern, ist einfacher. Fact ist, wer nicht hinsieht, hat viel Stresspotenzial.

Selbstmanagement: Coachen Sie Kompetenzen und Grenzen

Selbstmanagement: Coachen Sie Kompetenzen und Grenzen

Selbstmanagement: Coachen Sie Kompetenzen und Grenzen

Immer mehr Wachstum, Umsatz, Kundenkontakte etc.

So ungefähr versteht sich unsere (meist unbewusste) Lebenshaltung. Wachstum wird praktisch nur mit Quantität in Verbindung gebracht. Mehr Umsatz, mehr Kundenkontakte, mehr … Ziele müssen messbar sein. Nur so lässt sich Aufwand und Ertrag kontrollieren, lassen sich Gelder gezielt und umsatzwirksam einsetzen. Nur geht der Leitsatz «Immer mehr» offenbar immer weniger auf. So zumindest lassen sich die Zahlen und Pressemeldungen zum Thema Burnout interpretieren. Von nichts kommt nichts. Von Überbelastungen kommen Ausfälle. Von Ausfällen kommen zusätzliche Aufgaben auf die gesunden Mitarbeiter etc. Dieses Hamsterrad muss frühzeitig unterbunden werden.

Dauernd im Rückstand zu sein, verbraucht enorme Kraft. Vorsprung aber motiviert.

Was also tun, damit wir ein Lebensgleichgewicht erhalten?

Andere Ziele, anderer Einsatz von Kompetenzen und Grenzen

Selbstmanagement ist angesagt. Unser Körper braucht regelmässig Ruhe und Erholung. Wer erholt ist, ist präsenter, leistet mehr und ist kreativer. Dauerstress senkt die Produktivität und erhöht die Fehlerquellen. Mehr Erholung und mehr leisten: Wie ist dies in Einklang zu bringen? Der erste Schritt ist wohl der, dass man bei sich selbst genauer hinsieht (Tipp: Buch «Ich bin mein eigener Coach» von Urs R. Bärtschi). Wie funktioniere ich? Was ist mein Lebensstil und wo passieren mir innere Selbstsabotagen? Was sind meine Kernkompetenzen und wie setze ich sie richtig ein? Wo finden Abläufe statt, die reduziert werden könnten?

Stress-Situationen im Geschäft getriggert werden.

Pausen werden als nicht produktiv angesehen. Doch steigern regelmässige Pausen die Produktivität … Erreichbarkeit für geschäftliche Anfragen und To Dos in der Freizeit bewusst eingrenzen. Freizeit wieder zu dem lassen werden, was sie im Ursprung war: Abgrenzung von Leistung und Arbeit.

Zeit für Veränderung! Selbstmanagement bewusst angehen.

Dank Selbstmanagement durch Coaching anders handeln

Zeit für Veränderung! Selbstmanagement bewusst angehen.

Ausblick: aktives Selbstmanagement betreiben

Eine machbare Jahresplanung liegt nicht nur bei den Unternehmen. Auch Mitarbeiter sind gefragt, aktives Selbstmanagement zu betreiben: Mitplanen und Mitdenken.

Unternehmensziele müssen den Menschen und seine Möglichkeiten berücksichtigen.

Bei Dauerstress fehlen früher oder später kompetente Mitarbeiter. Die geburtenarmen Jahrgänge haben heute bereits einen Einfluss auf das Besetzen von Arbeitsstellen. Nicht jede davon lässt sich mit Menschen aus dem Ausland ersetzen. Wer Grenzen respektiert und Abgrenzung zwischen Arbeit und Freizeit zulässt, gewinnt langfristig. Wenn Erfahrung und Kompetenzen nicht zur Konkurrenz wechseln, sondern in der Unternehmung bleiben – und das aus Überzeugung!

© Ausbildung-Tipps.ch: überarbeitet am 16.9.2019

Autor: Andreas Räber, GPI®-Coach, Ihr Coach für das Thema Entschleunigung

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Andreas Räber, GPI®-Coach

Andreas Räber, GPI®-Coach, Bäretswil, Wetzikon, Kanton Zürich