Sport Coaching: Der Sieg beginnt im Kopf

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Erfolg ist, wenn die Gruppe dank einem gezielten Coaching zum Team wird

 

Als Coach eine Gruppe zum Team formieren

Sporttrainer haben Hochsaison. Selten zuvor ist dem Trainerposten in der medialen Öffentlichkeit eine dermassen prominente Rolle zugefallen wie zur Zeit.

Jeder Popstar hat einen persönlichen Fitnesscoach (Und so manches Sternchen fand in ihrem Trainer gar den Lover fürs Leben!). Dass Pep Guardiola neuer Trainer des FC Bayern wurde, haben wir auf der Titelseite vieler Tageszeitung lesen können. Interviews mit Murat Yakin, Michael Skibbe und wie sie alle heissen sind gefragter denn je.

Genauer hinsehen:

Doch was macht ein Coach eigentlich genau?

Worin liegen die Aufgaben zum Beispiel eines Sportcoaches? Welches sind seine grössten Herausforderungen? Und: Kann man das lernen?

Wo Sport und Psychologie eins werden

Der Erfolg einer Mannschaft – sei dies nun der FC Bayern München oder der Badmintonclub Nunningen – ist nicht dem Zufall überlassen. Der Sieg beginnt im Kopf, und hier spielt der Coach die alles entscheidende Rolle: Er hat die Kompetenz und die Erfahrung, um die Sportler auf das Wesentliche zu fokussieren. Er behält den Überblick, wenn ihn die Akteure auf dem Feld verlieren. Der Coach weiss auch in heiklen Momenten, welche Taktik anzuwenden ist und kommuniziert das den Athleten auf verständliche, prägnante und motivierende Art und Weise. Er stabilisiert und stärkt die Sportler mental, so dass sie ihr Leistungspotenzial voll ausschöpfen können. Die Sportpsychologie ist eine hoch spannende Wissenschaft – und sie geht weit über den Sport selbst hinaus.

Erfolg ist, wenn die Gruppe zum Team wird

Es ist wohlbekannt, und dennoch immer wieder erstaunlich:

Genauer hinsehen:

Eine erfolgreiche Mannschaft besteht nicht aus einzelnen Stars, die sich selbst inszenieren, sondern aus einem funktionierenden Team.

An so mancher WM wurde dies eindrücklich unter Beweis gestellt – wenn starbesetzte Supergroups gegen scheinbar minderqualifizierte aber harmonisch agierende Mannschaften abblitzen.

Es ist die Aufgabe des Sport Coaches, respektive des Trainers, seine Einzelspieler zu einer Mannschaft zu formen. Die Gruppe, so heterogen sie auch sein mag, muss auf ein gemeinsames Ziel eingeschworen werden. Emotionen müssen angstfrei fliessen und auch schwierige Persönlichkeiten integriert werden können. Auf dem Feld muss Erfahrung und Spontanität natürlich zusammenspielen. Zu den Aufgaben eines Trainers kommt das professionelle Analysieren von Athleten und Mannschaften sowie das Implementieren entsprechender Systeme und Taktiken hinzu. All dies will gelernt sein.

Wer über analytisches Denkvermögen und gleichzeitig über eine hohe Sozialkompetenz verfügt, wer den Sport liebt und besonderen Ehrgeiz an den Tag legt – der sollte eine Ausbildung zum Sportcoach ernsthaft in Betracht ziehen. Seiten wie Coachingplus.ch bieten praktische Tipps, wertvolle Links und interessante Hintergrundinformationen dazu.
Autor: GPI®-Coach, Andreas Räber

Andreas Räber, GPI®-Coach, Bäretswil, Zürcher Oberland

Mehr über Andreas Räber erfahren Sie auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch und Andreas-Räber.ch

 

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