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Es tut sich nicht nur etwas, sondern sogar viel in unserer Gesellschaft. Die geopolitische Lage nimmt immer mehr Einfluss auf die Schweizer Wirtschaft und die Künstliche Intelligenz droht unsere Jobs wegzurationalisieren. Woran können sich Schweizer Arbeitnehmer:innen jetzt orientieren? Was können sie tun? Zeit, eine Auslegerordnung zu machen.

Es gibt sie noch. Mitarbeiter, die jahrelang im gleichen Beruf und im gleichen Job zuverlässig ihre Aufgaben erledigen. Sie sind zufrieden mit der Herausforderung und dem geregelten Tagesablauf. Treue Mitarbeiter sind sehr wertvoll! Sie unterstützen die Stabilität der Firma in einem guten Sinn. Und plötzlich ist vieles anders. Eine berufliche Veränderung angesagt … Berufliche Veränderung: Warum wir Angst davor haben und wieso der Blick auf unsere Stärken mehr hilft.

Bei Menschen ab ca. 50 Jahren läuft die Jobvergabe oft nicht über klassische Bewerbungsprozesse, sondern über persönliche Kontakte und Empfehlungen. Wer sich mit über 50 beruflich neu orientieren möchte, erleichtert sich den Jobwechsel daher erheblich, wenn er über ein gut funktionierendes Netzwerk verfügt.

«Jeder zweite Lehrling wechselt später den Beruf» berichtete das Echo der Zeit von Radio SRF in seiner Sendung «Mit Doppelqualifikationen zum Erfolg». Das sei nicht verwunderlich, denn auf gut 240 Lehren «können über 800 verschiedene Berufe in der Höheren Berufsbildung aufgebaut werden.» Berufswechsel – ein Thema das uns immer wieder beschäftigt. Egal ob wir 20, 30, 40 oder gar 50 Jahr alt sind. Nicht nur kurz nach der Lehre. Denn lernen tun wir bekanntlich ein Leben lang. Vom Mut sich Veränderungen zu stellen, auch wenn wir den Verlauf noch nicht kennen. 

In den 1960er Jahren betrachtete man den Ruhestand als Erholung vom harten Arbeitsleben. 30 Jahre später ging es darum, verpasste Möglichkeiten nach zu erleben. Heute wollen wir vital und aktiv sein. Die Planung der dritten Lebenshälfte ist angesagt!