Was ist Sozialpädagogik?

Sozialpädagogik, ein Wort, das man sehr oft hört, aber nicht unbedingt verständlich ist. Ein Blick auf die online Enzyklopädie Wikipedia zeigt, dass es sich «einen Wissenschaftszweig von Erziehung, Bildung und sozialstaatlicher Intervention handelt. Doch was bedeutet das genau?

Genauer hinsehen:

Sozialpädagogik will die Eigenverantwortung eines jungen Menschen und damit seinen selbstständigen Umgang mit allgemeinen Lebenslagen in der Gesellschaft fördern und stärken.

Es gibt junge Menschen, die auf ihrem Weg (Schule, Ausbildung u. a.) Unterstützung brauchen.

Wie wird es umgesetzt?

Die Höhere Fachschule für Sozialpädagogik in Zizers gibt nähere Auskunft. Sozialpädagogen und -pädagoginnen HF arbeiten in sozialen Einrichtungen. Beispiel: In Heimen, Wohngemeinschaften, Werkstätten und Einrichtungen wie Tageskliniken, Notschlafstellen oder Gefängnissen. Sie betreuen Kinder und Jugendliche aus schwierigen sozialen Verhältnissen, Menschen mit Behinderung oder Suchtproblemen, Asylbewerbende sowie psychisch Kranke. Ziel der Arbeit von Sozialpädagogen HF sei die Optimierung der Lebensqualität und die grösstmögliche Selbstständigkeit der Betroffenen.

Menschen begleiten

Wer als Sozialpädagogin oder Sozialpädagoge arbeitet, begleitet in erster Linie Menschen, die irgendwie «den Rank» nicht gefunden haben. Eine Ausbildung zum Sozialpädagogen führt daher zu einem Beruf, der zwar fordert, aber auch viel gibt.

Genauer hinsehen:

Zur Ausübung dieses Berufes braucht es eine fundierte Ausbildungen mit der Möglichkeit sich gleichzeitig in der Praxis zu arbeiten.

Die HFS in Zizers ist ein Zweig der Stiftung Gott hilft und versteht sich gemäss eigenen Angaben als Ausbildung für Sozialpädagogik auf christlicher Grundlage. Damit hat sie eine überregionale Ausrichtung. Sie bietet Studierenden, die an Menschen und sozialen Zusammenhängen interessiert sind, eine praxisnahe Ausbildung.

2 Möglichkeiten für die Sozialpädagogik Ausbildung

Zum einen bietet die HFS die Vollzeitausbildung mit integrierter Wohngemeinschaft an. Diese Vollzeitausbildung dauert 3 Jahre. Oder es ist möglich, eine berufsintegrierte Vollzeitausbildung zu absolvieren. Diese dauert 4 Jahre und die Studierenden haben eine feste Anstellung von 60 bis 75 % in einer von der HFS Zizers anerkannten Institution des sozialpädagogischen Berufsfeldes.

Sozialpädagogik ist ein Beruf mit grossen Herausforderungen – aber auch mit «sinn»-vollen Perspektiven.

Autor:

Andreas Räber, GPI®-Coach, Bäretswil, Zürcher Oberland

Andreas Räber, GPI®-Coach, Bäretswil, Zürcher Oberland

Mehr zum Autor, siehe Andreas-Räber.ch

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Die richtige Weiterbildung finden

Die nachfolgende Checkliste hilft bei der Suche nach Weiterbildungsmöglichkeiten:

Google

Oftmals kann die Suchmaschine die erste Adresse für die Suche nach den aktuellsten Weiterbildungsangeboten sein. Empfehlung: im Suchfeld Begriff «Weiterbildungsmöglichkeiten» oder «Weiterbildungsangebote» plus die Branche, z. B. «Coaching», eingeben.

Genauer hinsehen:

Je konkreter man sucht, desto qualitativ besser ist das Resultat bei Google.

(Bild: grüner Balken = bezahlte, roter = organische Suchresultate)

Weiterbildungsmoeglichkeiten: Suche via Google

Verbände

Den entsprechenden Branchenverband anschreiben oder im Internet auf der Webseite des Verbandes nach entsprechenden Informationen suchen (Beispiel Schweizerischer Verband für Weiterbildung SVEB).

Facebook und andere Social Medias

Facebook ist eine weitere Adresse. Hier geht es hauptsächlich um Weiterempfehlungen durch andere ehemalige Teilnehmer eines Studiengangs oder einer Weiterbildung. Die Statements auf Facebook von Ehemaligen geben einen umfangreicheren Überblick als diejenigen auf der Webseite des Ausbildungs-Institutes.

Fachzeitschriften

Fachzeitschriften bieten zum Teil auf der Webseite ein Archiv mit Suchfunktion an. Dort kann nach Artikeln zum Schulungsinstitut oder Studiengang gesucht werden. Wird ein Angebot laufend ausgebaut? Bietet das Institut auch neue Kurse an? Ist es bemüht, Veränderungen des Marktes aufzunehmen? All diese Fragen helfen, ein Angebot entsprechend zu beurteilen.

Genauer hinsehen:

Sich nicht von PR-Artikeln verwirren lassen (Eigendarstellung des Schulungsanbieters), sondern eher auf Artikel von renommierten Tageszeitungen und Fachzeitschriften.

Hinweis

Die besten Unterlagen und das beste Schulungsinstitut nützen nichts, wenn die Studienteilnehmer sich nicht auf ein konstruktives Miteinander im Lehrgang einlassen. Durch die ständige Veränderung in der freien Marktwirtschaft ist des dem Lehrer oder Coach nicht immer möglich, auf dem neuesten Stand zu sein. Wichtig sind daher nicht fixfertige Lösungen, sondern das Know-how, um innerhalb der sich ständig wechselnden Möglichkeiten die Wege dazu zu finden.

 

Andreas Räber, GPI-Coach

Autor: Andreas Räber, GPI-Coach

 

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Weitere Infos und Meinungen

 

Beruf Lebensberatung

Die Berufswelt verändert sich laufend. Bisherige Berufe verschwinden, zum Beispiel aufgrund technischer Veränderungen – neue entstehen.

Genauer hinsehen:

Markt und Poltik, Umwelt- und auch demografische Veränderungen nehmen einen Einfluss auf die Berufswelt.

Der Computer ersetzt immer mehr Arbeiten, auch wenn sie bisher gewissenhaft und zuverlässig durch Menschen erledigt wurden.

Doch Beziehungen lassen sich nicht durch Maschinen ersetzen. Der Mensch braucht Menschen, braucht Beziehungen, Leaderfiguren, die sie oder ihn begleiten. Oft ist sogar wegen des zunehmenden Leistungsdruck auf die Mitarbeiter eine psychologische Beratung durchaus angebracht.

Ein Beruf mit Zukunft ist darum der Individualpsychologischer Berater (IN)

Menschen stehen im Zentrum dieser psychologischen Ausbildung, Menschen sollen begleitet und gefördert werden. Basis für diesen Psychologie-Beruf bildet die Individualpsychologie nach Alfred Adler.

Genauer hinsehen:

Die Ausbildung zur Individualpsychologischen Beraterin AFI bzw. zum Individualpsychologischen Berater AFI vermittelt genaue Kenntnisse der Individualpsychologie und ihrer Methoden der Beratung.

Schulungsteilnehmer erhalten Einsicht in ihren eigenen Lebensstil und machen sich Strategien bewusst, welche sie selbst zur Bewältigung alltäglicher Herausforderungen einsetzen. Auf diese Weise erwerben Teilnehmer die Grundvoraussetzung für eine professionelle, tiefenpsychologisch fundierte Beratung mit Einzelpersonen und Gruppen.

Psychologie – ein spannendes Thema für Sie? Beachten Sie dazu die weiterführenden Linktipps unten.

Autor: GPI®-Coach, Andreas Räber

Andreas Räber, GPI®-Coach, Bäretswil, Zürcher Oberland

Mehr über Andreas Räber erfahren Sie auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch und Andreas-Räber.ch

 

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Psychologie Ausbildung, ganz nah am menschlichen Handeln sein

Wenn man früher von Psychologie sprach, verband man diesen Begriff in erster Linie mit (kranken) Menschen, die auf der Couch lagen und ihr Leid dem Seelenklempner (Psychologe) klagten. Oder man sah psychisch angeschlagene Menschen vor sich, die in einer Anstalt statt lebten, bzw. die orientierungslos «dahin siechten».

Was ist Psychologie?

Psychologie bedeutet mehr als Leid klagen oder sich mit verwirrten Menschen auseinandersetzen. Psychologie und viele ihrer Teilbereiche werden heute erfolgreich im Berufsleben, im Teamsport oder für den privaten Bereich erfolgreich eingesetzt. Oftmals auch in der Form von professioneller Beratung in Berufs- und Lebensfragen. Doch was ist Psychologie genau? Nachstehend eine einfache Zusammenfassung eines höchst umfangreichen Begriffes:

Psychologie ist eine empirische Wissenschaft, die sich mit dem Erleben und Verhalten des Menschen beschäftigt.

  • • Empirisch bedeutet: Theorien, Modelle etc. werden anhand von konkreten Beobachtungen aus wissenschaftlichen Experimenten untersucht.
    • Die Wissenschaft hat das Ziel, menschliches Erleben und Verhalten zu beschreiben, zu erklären und vorherzusagen.

Quelle: Psychologie.Uni-Freiburg.de

Beispiel Teilbereich Psychologie: Die Individualpsychologie

Bei der Individualpsychologie stehen die menschlichen Beziehungen im Mittelpunkt. Begründet wurde sie von Alfred Adler einem österreichischen Arzt, der neben Sigmund Freud und Carl Gustav Jung zu den bedeutendsten Vertretern der Tiefenpsychologie gehörte. Alfred Adler hat die Individualpsychologie als eigenständige Lehre entwickelt.

Unterschied Individualpsychologie – Psychoanalyse:

Individualpsychologie (Alfred Adler) = Zweck von Symptomen wie Lebensäusserungen (die Lehre von Abläufen sowie Lebewesen und deren Verhalten).

Psychoanalyse (Sigmund Freud) = Frage nach Grund, Kausalität (Ursache – Wirkung) steht im Vordergrund.

Psychologie Ausbildung – ein Beispiel

Individualpsychologische Beraterin AFI

Mit der Individualpsychologie kann das Verhalten von Menschen verstanden und erklärt werden. Sie ist eine verständliche Sozial- und Gebrauchspsychologie, die sofort und direkt in den Alltag umgesetzt werden kann. Sie ist einfach zu verstehen und meist an der eigenen Lebenserfahrung nachvollziehbar.

Ausbildungsziele

Diese Psychologie Ausbildung vermittelt genaue Kenntnisse der Individualpsychologie und ihrer Methoden der Beratung. Absolventen erhalten Einsicht in ihren eigenen Lebensstil und machen sich Strategien bewusst, die selbst zur Bewältigung alltäglicher Herausforderungen einsetzt werden können. Auf diese Weise erwerben Teilnehmer die Grundvoraussetzung für eine professionelle, tiefenpsychologisch fundierte Beratung mit Einzelpersonen und Gruppen.

Andreas Räber, GPI-Coach

Autor Andreas Räber, GPI-Coach

 

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Heimleiter müssen in herausfordernden Situationen wissen, wer und was sie selbst sind. Müssen eigenen Stärken und Grenzen kennen. Nur so können sie sich auch entsprechend distanzieren und gleichzeitig auch positive Werte vermitteln.