Selbstvertrauen lernen, aufbauen und stärken

Das wirtschaftliche Umfeld fordert zunehmend mehr leistungsbereite Persönlichkeiten. Wer ein mangelndes Selbstvertrauen hat, liegt in der Gefahr von den Ansprüchen im sozialen wie beruflichen Umfeld überfordert zu werden.

Selbstvertrauen ist nicht käuflich und doch kostet es einem sehr viel.

Selbstvertrauen lernen, aufbauen und stärken

Selbstvertrauen stärken: realistische Ziele fördern, unrealistische lähmen

Ein gesundes Selbstvertrauen ist «not-wendig»

Wer ständig an sich zweifelt, sich selbst oder durch andere «herabgesetzt» wird, zieht sich zurück, wird dadurch weniger beachtet und hat weniger Erfolgserlebnisse. Doch gerade Erfolgserlebnisse sind wichtig um Selbstvertrauen zu lernen und langfristig aufzubauen. Selbstvertrauen braucht es, um sich beruflich durchzusetzen, aber auch das eigene «Ich» braucht ein gesundes Selbstvertrauen. Das Leben bietet genug Situationen in denen ein starkes Selbstvertrauen notwendig ist. Dazu bedarf es nicht unbedingt eines strengen Vorgesetzten, auch das soziale Umfeld kann herausfordernd sein.

Das Selbstwertgefühl steigern – Tipps

Menschen die ein starkes «Ich» haben, sind psychisch stabiler und können angemessen mit schwierigen Alltagssituationen umgehen.

Um das Selbstvertrauen, bzw. das Selbstwertgefühl zu steigern, braucht es unter anderem das Wissen, welche Stärken einen ausmachen.

Die nachstehend aufgeführten Tipps sollen helfen, das Selbstvertrauen zu stärken.

  • Ich habe Stärken und Schwächen. Beides gehört zu mir. Das ist bei jedem Menschen so.
  • Ich muss weder der Grösste sein, noch bin ich der Dümmste. Ich kann mich selbst einschätzen und darf Fehler machen.
  • Ich bin einzigartig, wie alle anderen auch. Das macht ein Team so wertvoll.
  • Ich muss nicht «Stürmer» sein, wenn ich von meinen Begabungen eher ein «Torhüter» bin. «Torhüter» können zwar ein Spiel nicht gewinnen, sie
  • können aber verhindern, dass die Mannschaft verliert.
  • Ich traue mir zu, dass ich neue Fähigkeiten entdecken kann. Dafür darf ich mir entsprechend Zeit geben. Im beruflichen Umfeld kann ein Gespräch mit dem Vorgesetzten helfen.
  • Ein positives Erlebnis bringt ein positives Gefühl mit sich. Das ist bei negativen Erfahrungen genau so (negatives Gefühl). Ein selbst durchlebtes Gefühl ist ein wichtiger und unbezahlbarer Schatz für die Lebenserfahrung. Man kann andere besser verstehen, die im selben Prozess stehen.
  • Mein Beitrag ist einzigartig und wertvoll. Der meiner Mitarbeiter aber auch. Es geht im Grundsatz nicht um die Frage wer besser ist, sondern ob jeder seinen Job gut ausgeführt hat.
  • Kleine Schritte ermöglichen die grossen.
  • Was ist darf sein. Fehler (sachlich) eingestehen braucht mehr Mut, als immer nur zu gewinnen. Aber Achtung: sich selbst erniedrigen ist versteckter Hochmut…
  • Wenn Sie unsicher sind, beanspruchen Sie eine Lebensberatung oder ein Coaching, wo Sie über eine gewisse Zeit begleitet werden.

© Ausbildung-Tipps.ch – überarbeitet am 9.3.2019

Andreas Räber, GPI®-Coach, Bäretswil, Wetzikon, Kanton Zürich

Autor: Andreas Räber, GPI®-Coach, Bäretswil, Wetzikon, Kanton Zürich

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