Mitarbeiterführung bedeutet in erster Linie vorzuleben

MitarbeiterInnen können auf verschiedene Weise geführt werden. Eine Führungskraft, die ständig herumnörgelt und weder klare Anweisungen gibt, noch ehrlich ist, demotiviert die Mitarbeiter. Auf der anderen Seite kann eine Führungskraft ein ganzes Team neu stärken, motivieren und zurück zum Erfolg bringen. Diese zeigen auch Beispiele aus den verschiedensten Sportarten wie Fussball, Eishockey etc. Wichtig: Mitarbeiter sind das höchste Gut einer Unternehmung oder eines Teams – und sie verdienen Anerkennung und Respekt. Der Lohn einer guten Mitarbeiterführung:

Genauer hinsehen:

Motivierte Mitarbeiter indentifizieren sich stärker mit einer Unternehmen, sie leisten mehr und sind die beste Werbung für eine Firma!

Mögliche Gründe für demotivierte Mitarbeiter ausgelöst durch Führungsprobleme

  • Fehlende Ziele (Beispiel: Der Mitarbeiter weiss zwar, dass er mehr Umsatz generieren muss, aber er weiss nicht wie viel. Der Vorgesetzte ist nie zufrieden.)
  • Fehlendes Vertrauen seitens der Führungskraft, oder Nachkorrekturen ohne das offen darüber gesprochen wird und Verbesserungsvorschläge gemeinsam erarbeitet werden.
  • Ausnutzen von sozialer Not (Der Mitarbeiter ist schlecht ausgebildet und würde sonst in keiner anderen Firma einen Job finden. Hier werden Existensängste ausgenutzt.)
  • Zu lange Arbeitszeiten (Lang anhaltende Überstunde-Phasen fördern ein Burnout.)
  • Keine klare Kommunikation (Erwartungen, die nicht eindeutig kommuniziert werden, können von niemanden erfüllt werden).
  • Das Führungscoaching seitens der Führungskräfte wird nicht wahrgenommen (mögliche Gründe: keine Ausbildung für Führung von Mitarbeitern, fehlende Fachkompetenz).

Jeder Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter braucht Führung. Die einen müssen mehr begleitet werden, andere wiederum arbeiten bei einer Führung nur durch Zielvorgabe viel motivierter.

Vom Führungskonzept zum Gruppencoaching und zur Teambildung

Mögliche Massnahmen zur Steigerung der Motivation:

    • Ein klar definiertes Führungskonzept, das in Zusammenarbeit mit einem externen Coaching erarbeitet wird.
    • Realistische Ziele und Termine für die Erreichung definieren und auch eine entsprechende Unterstützung für die Umsetzung anbieten.
    • Der Vorgesetzte nimmt sich die Zeit für eine Führungskompetenz und Führungskonzept-Schulung, bzw. Seminare.

Bei Führungsproblemen können Einzel- oder Gruppencoachings mit einem externen Coach durchgeführt werden. Ziele für eine solche Schulung könnten die Teambildung, Stress-Bewältigung, Umgang mit Konflikten etc. sein.

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Krisen bewältigen

Führungsprobleme können aus verschiedenenen Gründen entstehen. Einige Beispiele: Der Vorgesetzte hat noch keine Führungserfahrung, wurde nie in Bezug auf Führung ausgebildet oder die Firma hat ganz einfach noch kein Führungskonzept erarbeitet. Führung, bzw. Leadership ist ein wichtiges Instrument um Krisen zu bewältigen, Mitarbeiter zu motivieren und die Firma auf den gewünschten Erfolgskurs zu bringen.

Man hat sie oder man hat sie nicht, die Führungskompetenz

Das gilt vor allem im menschlichen Bereich. Wer nicht belastbar ist, nicht zielorientiert arbeitet, wer zu introvertiert ist und sich vor Menschen fürchtet, sollte keine oder nur wenig Mitarbeiter führen.

Genauer hinsehen:

Nicht jeder Mensch kann führen.

Diejenigen, die es aber können und sich selbst auch zutrauen, sollten auf Hilfsmittel wie zum Beispiel ein Führungskonzept zugreifen können und auch die nötigen Ausbildung (Kurse, Seminare etc.) erhalten. Die Unterstützung seitens der «Chefetage» in der Firma ist ebenfalls eine wichtige Voraussetzung, um die eigenen Führungskompetenz zu entdecken und zu entwickeln.

Ein Führungskonzept beinhaltet zum Beispiel die Regelung von:

  • Mitarbeiterförderungen (Qualitfikationen)
  • Mitarbeiterausbildung (intern und extern)
  • Mitarbeiterentwicklung
  • Salärsystem Provisionen (Teamprämien)
  • Verkaufssteuerung (Prioritäten, Pensenanteile etc.)
  • Mitarbeiterführung (allgemeine Richtlinien)
  • etc.

Das Führungskonzept ist auf die Unternehmensziele ausgerichtet und berücksichtigt auch Potential und Know-how der Mitarbeiter, sowie die Ressourcen der Firma. Kurzum, jedes Führungskonzept ist einzigartig, zumindest dann, wenn sich eine Unternehmung im Markt auch einzigartig präsentiert …

Führungstraining

Führen kann trainiert werden und nützt dann etwas, wenn man bereit ist zu lernen und  Kritik einzustecken.

Genauer hinsehen:

Wer führt, muss selbstkritisch sein, ein offenes Ohr für die Mitarbeiter haben und sich Zeit für deren Probleme nehmen.

Optimal sind Führungstraining-Seminare wo Situationen nachgespielt, mit Video gefilmt und anschliessend in der Gruppe diskutiert werden. Übrigens: Wer führt darf auch enttäuschen und Schwäche zeigen…

Die wichtigsten Vorteile eine guten Führung / Leadership

Massive Kosteneinsparung bei Mitarbeitern, weil diese motivierter sind und der Firma länger erhalten bleiben – Stellenwechsel sind sehr teuer.

  • Das Team wird gestärkt und verhält sich in Ausnahmesituationen richtig.
  • Die Unternehmensziele werden nicht gefährdet sondern gefördert.
  • Weniger Zeitaufwand zur Klärung im Bedarfsfall

 

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Stellenwechsel – Gründe

Sie suchen eine neue Stelle. Nachstehend eine Checkliste auf was Sie bei Ihrer Suche achten müssen:

Was sind die Gründe für den Wechsel? Diese bilden letztendlich den Grund für Ihren geplanten Stellenwechsel. Notieren Sie sich die Punkte.

Beispiele: Keine Weiterentwicklung möglich, beschränkte Karriere-Möglichkeiten, Missstimmung im Team, Ihre Ideen werden nicht umgesetzt etc.

Das muss der neue Job bieten!

Welche Arbeitsbedingungen sind ein «must»? Das nicht alle Wünsche bei einer Arbeitsstelle erfüllt werden, ist leider  meistens so. Hier geht es um notwendige Voraussetzungen, die aus Ihrer Sicht zwingend notwendig sind.

Beispiele: eigenes Büro, berufliche Perspektiven, kleines Team, grosses Team, Arbeitsweg etc.

Das würde Sie motivieren

Welche Bedingungen sind «nice to have»? Hier sind Arbeitsbedingungen gemeint, die Sie zwar gerne hätten, aber ohne die Sie auch leben könnten. Nehmen Sie sich auch für diese Punkte Zeit. So können Sie sich Ihren Wunschjob besser definieren und zudem sind die hier aufgeführten Punkte sehr wichtig für die Motivation.

Beispiele: Konzentration auf eine Berufssparte, mehr Kundenkontakt, selbstständiges Arbeiten möglich, Führen durch Zielvorgabe etc.

Zum Job gehört auch der Arbeitsweg!

In welchem Umkreis, mit welchem Arbeitsweg können Sie «leben»? Klären Sie einen möglichen Umkreis  Ihres zukünftigen Arbeitsweges ab. So konzentrieren Sie sich bei Ihrer Stellensuche nur auf die Gebiete, die für Sie auch wirklich in Frage kommen. Wenn Sie eine gute Arbeitsstelle haben, die aber abgelegen auf dem Land und mit öffentlichen Verkehrsmitteln schwer erreichbar ist, werden Sie sich sehr schnell überlegen, wie lange Sie an dieser Stelle bleiben wollen.

Ihre beruflichen Pläne, Stärken und Schwächen

Selbstverständlich sollten Sie sich auch bewusst sein, welche Stärken und Schwächen Sie haben. In welche Berufsrichtung Sie sich entwickeln möchten und welche Pläne Sie privat haben. Diese Überlegungen im Voraus zu stellen, hilft später einige Stresssituationen zu vermeiden.

Stellensuche angehen

Mit der nun erstellten Liste, haben Sie persönliche und jederzeit anpassbare Basisinformationen, mit denen Sie sich auf die Stellensuche machen können. Diese Grundlagen können Sie nun auch für die Suche via Internet, die Vorbereitung für das Bewerbungsgespräch und auch für allfällige Weiterbildungsentscheide nutzen.

Autor: GPI®-Coach, Andreas Räber

Andreas Räber, GPI®-Coach, Bäretswil, Zürcher Oberland

Mehr über Andreas Räber erfahren Sie auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch und Andreas-Räber.ch

 

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