Entschleunigung oder anders gesagt: Tempo rausnehmen. Was bedeutet das genau? Eine kleine Analyse, wie Langsamkeit produktiv sein kann. Da sind sie wieder, die zahlreichen – oft nicht einmal bewusst bestellten – Newsletter von Firmen, die mir Produkte oder Dienstleistungen anbieten, für die ich absolut kein Interesse habe. Abbestellen wird zur wöchentlichen Aufgabe. Klar, es sind ja nur ein paar Minuten.

 

Warum es Berater und Coaches braucht.

Probleme können wertvolle Hinweise darauf geben, dass zentrale individuelle Bedürfnisse nicht befriedigt werden. Für die Betroffenen erscheint die Situation aber als Sackgasse. Alleine den Weg aus der Patt-Situation zu finden, wird immer unrealistischer… bis der Leidensdruck so gross wird, dass allen Beteiligten klar ist: Es muss sich etwas ändern.

Geht das nicht auch privat?

Hier kommt der Coach oder die Beraterin ins Spiel, die helfen, Problemlösefähigkeit zu reaktivieren, Selbstvertrauen zu stärken und das Leben mit neuer Zuversicht anzugehen. Coaching und Beratung durch Profis kosten Geld. Da fragen sich viele: Können hilfreiche Gespräche nicht auch einfach durch einen guten Freund oder durch den (Ehe)Partner erfolgen? Das kann bis zu einem gewissen Punkt gut gehen. Man kennt sich und glaubt sich zu verstehen. Doch gerade in einer Fremdeinschätzung liegt grosser Wert.

Genauer hinsehen

Ein unabhängiger Coach hat einen frischen Blick die Facetten des Konflikts und die entsprechenden Beziehungskonstellationen.

Es kommt hinzu, dass die externe Fachperson unabhängig ist in der Sache: Er oder sie muss kein Gesicht wahren, verfolgt keine Partikularinteressen und steht in keiner inhaltlichen oder beziehungsmässigen Abhängigkeit. Der Coach agiert als freier Partner. Umgekehrt bedeutet das auch, dass man sich von ihm trennen kann, wenn sich die Vertrauensbasis etwa als ungenügend erweist.

Fachkompetenz eines Coaches ist unabdingbar

Fachkompetenz eines Coaches ist unabdingbar

Fachkompetenz ist unabdingbar

Ein externer Coach bringt nicht nur die notwendige Distanz, sondern auch die fachliche Kompetenz mit, die es braucht, um vertrackte Situationen zu lösen. Gemäss einer oft verwendeten Definition ist Coaching die lösungs- und zielorientierte Begleitung von Menschen, vorwiegend im beruflichen Umfeld, zur Förderung der Selbstreflexion sowie der selbstgesteuerten Verbesserung der Wahrnehmung, des Erlebens und des Verhaltens. Selbstreflexion, Wahrnehmungsmuster erkennen sowie Verhaltens- und Handlungsweisen verstehen sind keine No-Brainer. Dazu braucht es eine fundierte, praxisbezogene Ausbildung.

Wer wird Coach?

Das Berufsfeld Coaching und Beratung ist für viele Menschen unterschiedlichster beruflicher Herkunft interessant. Führungskräfte aus der Wirtschaft, Therapeuten aus der Psychologie, aber auch Sozialarbeiter, Unternehmensberater, Lehrpersonen wollen sich nicht zuletzt auch persönlich weiterentwickeln und entfalten, und lassen sich als Coaches ausbilden.

Autor: GPI®-Coach, Andreas Räber

Andreas Räber, GPI®-Coach, Bäretswil, Zürcher Oberland

Mehr über Andreas Räber erfahren Sie auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch und Andreas-Räber.ch

 


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«Ich werde hintergangen»,

«Das ist zu viel für mich!» Jeder von uns könnte hier wohl die Liste mit weiteren Glaubenssätzen erweitern. Sie sind es, die uns, vor allem in Drucksituationen, prägen: Vor einer Prüfung, im hektischen Geschäftsalltag, bei Übermüdung. Wenn die gefühlten Anforderungen höher sind als die realistischen.

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Der Autopilot springt an. Es kommt zum Tunnelblick.

Das Ergebnis ist meist suboptimal. Der erfahrene Coach und Buchautor Urs R. Bärtschi sieht in diesen Situationen auch positive Auswirkungen. So steige zum Beispiel die Konzentration.

Was in uns abläuft

Wahrnehmung ist subjektiv. Jeder sieht sich und die Welt mit der eigenen Brille (Lebensstil). Wer den Glaubenssatz verinnerlicht hat «Ich komme zu kurz und muss mich deshalb wehren!», nimmt hauptsächlich wahr, was zu seinen Überzeugungen passt und diese bestätigt. Alles andere wird ausgeblendet. Die Fokussierung auf die einst geschehene Ungerechtigkeit steht im Vordergrund. Man ist überzeugt, der Fehler liegt zu 100 Prozent beim Gegenüber. Man fühlt sich unverstanden.

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Die eigene Sicht kann dabei oft «in Stein gemeisselt sein».

Das ist im Grunde genommen menschlich. Je nach Konflikt-Situation und je nachdem, wie man sich abgrenzen kann, beschäftig einen das Erlebte noch im Nachhinein. Es bleiben unangenehme Gefühle im Sinn von hartnäckigem «psychischen Muskelkater» zurück.

Was wir ändern können

In dem Moment, wo wir so richtig in Fahrt kommen, wird unser «Bremsweg» immer länger. Der Frust muss raus, Ungerechtigkeit oder Not können nicht einfach links liegen gelassen werden. Je nach Beziehung zu den Mitmenschen können diese einen «auffangen» und uns helfen, die Richtung etwas zu korrigieren. Oder sie argumentieren uns noch weiter in unseren Sumpf hinein, weil sie vielleicht ihrerseits aus ihren Glaubenssätzen heraus reagieren. Die andere Seite ist unser eigener Anteil.

Selbstcoaching!

Das kann zum Beispiel sein:

  • Auf innere Alarmsignale achten. Lernen, diese frühzeitig wahrzunehmen. Diese Signale sind bei jedem Menschen anders und die Wahrnehmung muss eingeübt werden.
  • Distanz schaffen zum Geschehen. Dazu braucht es für das Gegenüber Signale, etwa, dass man sich im Moment überfordert fühlt – sich aber später meldet. Durch diese Distanzierung wird dem Autopiloten die Macht genommen. Wahlfreiheit entsteht. Entscheidungen werden aus dem nötigen Abstand gefällt.
  • Den Alltag planen, ob beruflich oder privat, damit können Stresssituationen im Vorfeld entschärft werden. Weniger ist mehr. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Auf Ausgleich zum Alltagsgeschäft achten. Sich mit Vertrauenspersonen austauschen.

Bedeutung geben wir

Glaubenssätze sind darum so hartnäckig, weil sie mit unserer Erziehung, mit uns selbst zu tun haben. Wir selbst geben ihnen den Wert und die entsprechende Bedeutung in unserem Leben.

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Was wir um jeden Preis verhindern wollen, gewinnt zunehmend an Macht.

Die grösste Chance liegt darin, dass wir selbst die Saboteure erkennen und entschärfen. Gefühle als Teil der eigenen Persönlichkeit anerkennen und begrüssen. Das kann mitunter eine Herausforderung sein und seine Zeit dauern. Persönlichkeitsentwicklung geschieht nicht von heute auf morgen.

Genauer hinsehen

Persönlichkeitsentwicklung geschieht immer im Zusammenhang mit anderen Menschen.

Konflikte haben darum so etwas wie einen tieferen Sinn. Wenn wir sie als Chance wahrnehmen. Wenn wir sie bewusst reflektieren. Wenn wir mit unseren Glaubenssätzen Frieden schliessen und vielleicht sogar dann und wann darüber lachen können.

Autor: GPI®-Coach, Andreas Räber

Andreas Räber, GPI®-Coach, Bäretswil, Zürcher Oberland

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  • Selbstmanagement: Bewusst hinsehen

 

und was dabei vergessen geht…

Selten waren die Bedingungen zur beruflichen Selbstständigkeit besser als heute. Wir sind enorm spezialisiert, arbeiten gerne flexibel und eigenverantwortlich und das Internet bringt Anbieter und Nutzer, egal woher, binnen weniger Klicks zusammen.

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Doch so attraktiv die Selbstständigkeit zur Zeit ist, so gross ist auch der Respekt, den man davor hat.

So wimmelt es nur so von Ratgebern punkto Finanzen, Distribution und Kundenakquise. Wer sich selbstständig macht, bereitet sich auf alles vor.

Selbstmanagement bleibt auf der Strecke

Wir trainieren unsere Fachkompetenz, steigern unser Wissen und besorgen uns das ideale Equipment. Kommunikation, Buchhaltung – alles wird professionell aufgegleist. Nur eines geht dabei allzu oft vergessen: das überlebenswichtige Selbstmanagement. Wir kennen Burnout, wissen um die Gefahren für unsere Psyche, die gerade in der «Selbst-Ständigkeit» lauern. Work-Life-Balance ist in zu vielen Fällen leider erst retroperspektivisch ein Thema.

Die Achtsamkeit als innerer Coach

Dabei gäbe es viele gute Angebote, Ratgeber und Kurse. Selbstcoaching ist dabei das Stichwort; vergleichbar ist es mit der Achtsamkeit. Und die will geübt sein. Achtsamkeit hilft, die auf mich einwirkenden Einflüsse von aussen zu benennen und besser einzuordnen.

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Sie hilft, auf die innere Stimme zu hören, von der mich die Welt durch Volumen und Tempo abzulenken versucht.

Achtsamkeit ist ein Coach, der uns auf wichtige Lebensfragen hinlenkt.

Produktiv, erfolgreich und innerlich ruhig

Selbstcoaching ist möglich. Mit der richtigen Anweisung kann jede und jeder die Achtsamkeit als inneren Helfer entdecken und mit ihr leben lernen. Auch oder gerade im Beruf, in der Selbstständigkeit. Erfolgreiches Selbstcoaching hilft, die gesteckten Ziele treu zu verfolgen und Prioritäten konsequenter nachzugehen. Es hilft letztlich, produktiver, erfolgreicher und dabei auch noch ausgeglichener, ruhiger und positiver zu werden. Damit die berufliche Selbstständigkeit auf allen Ebenen gelingen kann.

Autor: GPI®-Coach, Andreas Räber

Andreas Räber, GPI®-Coach, Bäretswil, Zürcher Oberland

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