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Der Gartenarchitekt: natürliche Zukunft gestalten

Wir wollen mitgestalten. Gestaltung ist ein entscheidendes Element des menschlichen Wesens: Zwischenmenschliche Beziehungen und gesamtgesellschaftliche Zusammenhänge, Kunstwerke, Produkte, Innenräume und ganze Landschaften werden durch Menschen gestaltet und geprägt.

In vielen Berufszweigen stehen Design und Gestaltung im Mittelpunkt. Einer dieser Berufe ist der der Landschaftsarchitekt/in FH. In Privatgärten und öffentlichen Anlagen sieht man die Handschrift des Gartenarchitekten. Zusammen mit Städteplanern schafft er grüne Areale, die von Menschen genutzt werden, Pflanzen und Tieren Raum bieten und sich über Jahrzehnte hinweg entwickeln.

Ökologie ist nicht umsonst ein Begriff, den die sozialen Diskurse aus der Biologie übernommen haben. Er zeigt den Zusammenhang auf, in dem wir alle stehen. Das Interesse am Erhalt und an der positiven Gestaltung ökologischer Systeme unter Einbeziehung von uns Menschen wächst stetig.

Die Sorge um den Erhalt der Natur, die Lust am Gestalten von Räumen in- und ausserhalb der Städte und das vitale Interesse am Mitmachen und Mitbestimmen zeichnen den Beruf der Landschaftsarchitekt/in aus, dem Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit Herzensangelegenheit sind.

Wer sich hier wiedererkennt, sollte sich mit den vielen Möglichkeiten einer Ausbildung zum Gartenarchitekten befassen.

Der Gartenarchitekt gestaltet natürliche Zukunft

Der Gartenarchitekt gestaltet natürliche Zukunft

Was macht ein Gartenarchitekt genau?

Die Ausbildung zur Landschaftsarchitekt/in umfasst viele Gebiete. Das Berufsbild ist abwechslungsreich und spannend. Die Aufgaben reichen von der Arbeit im eigenen Planungsbüro bis zu Angestelltenverhältnissen im öffentlichen Raum und privaten Sektor. Dabei stehen

  • die Entwicklung von Landschaftsräumen,
  • die Grünflächengestaltung und von Wohn-, Erholungs-, Tourismus- und Landschaftsbereichen
  • und zunehmend die Gestaltung von Arbeitsflächen und Anlagen
  • sowie die Gartenplanung

im Mittelpunkt.

Der Landschaftsgärtner ist vor Ort und im Büro tätig

Umfassende Planungen berücksichtigen natürliche, ökologische, soziale, wirtschaftliche, technische und ästhetische Aspekte sowie die schrittweise Umsetzung der geplanten Projekte. Technisches, biologisches und architektonisches Know-how sind erforderlich.

Wichtige Bereiche sind die innerstädtische Begrünung und die Förderung des Naturschutzes. Dazu zählen neben Grünanlagen, Wald und Wiese auch die Gewässer. Die bewusste Bezugnahme auf Ist-Zustand, entstehendes Projekt und Zukunft spielt ebenfalls eine Rolle.

Die Gestaltungsmöglichkeiten sind breit gefächert und reichen vom Erhalt und der Rekonstruktion historischer Gartenanlagen, der Gartenplanung von Privathäusern und Wohnprojekten bis zur Neubegrünung vertikaler Wände in Grossstädten und deren Erhalt.

Schon in der Ausbildung können entsprechende Schwerpunkte gesetzt werden.

Der Garten wird wichtiger

Die klima- und naturfeindliche Gestaltung von Innenstädten mit der Reduzierung auf betondominierte Freiflächen und Steingärten statt pflegeintensiverer Grünanlagen führt gerade in Metropolen zu binnenklimatischen und sozialen Herausforderungen.

Dem Mangel an Platz und der sich verschärfenden Energie- und Klimakrise muss mit einer fundierten, naturfördernden und ökologischen Beratung Rechnung getragen werden. Bereits in der Ausbildung werden diese Herausforderungen thematisiert und Alternativen aufgezeigt.

Grössere Anlagen spielen dabei ebenso eine Rolle wie die Unterstützung bei der Gartenplanung im privaten Bereich. Wie in der Architektur kann die Landschaftsarchitekt/in ihren Schwerpunkt in der Planung und Betreuung grosser Projekte oder bei der Schaffung von Gärten sehen. Der Gartenplanung kommt mit dem Bewusstsein für ökologische Prozesse und die Gefährdung der Natur eine wachsende Bedeutung zu.

Hier bietet sich dem Gartenarchitekten ein weites Betätigungsfeld mit vielen sinnvollen und dankbaren Entwicklungsmöglichkeiten.

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