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Erwachsenenbildung als Chance wahrnehmen

Man hat nie ausgelernt: Gerade im Erwachsenenalter wird man sich der Wahrheit dieser Maxime bewusst. Zwar hat die Erwachsenenbildung seit Anfang des 19. Jahrhunderts Konjunktur, doch erst in den letzten Jahren hat sich das Angebot auf alle nur erdenklichen Themenbereiche ausgeweitet. Erwachsene lernen sowohl in Kursen als auch auf eigene Faust. Oft wird bereits bestehendes Wissen aufgefrischt, doch viele Erwachsene greifen auch auf Bildungsangebote zurück, in deren Rahmen sie mit gänzlich neuem Lernstoff konfrontiert werden.

Heute arbeiten viele Menschen mit 30 Jahren nicht mehr im erlernten Job. Diese Entwicklung ist vor allem auf die fortwährende Änderung wirtschaftlicher Strukturen zurückzuführen, der auch der Arbeitsmarkt ausgesetzt ist.

Die dynamische Wirtschaft sowie unerwartete Umwälzungen, wie sie zuletzt durch die Coronakrise ausgelöst wurden, fordern neue Berufsbilder.

Viele Erwachsene ergreifen die Chance, sich neue Kenntnisse anzueignen und zu einem interessanteren oder besser bezahlten Job zu wechseln. Bisweilen ist die Fortbildung als Weiterführung bestehender Kenntnisse angelegt, oftmals jedoch findet sie in einem völlig neuen Bereich statt.

Erwachsenenbildung als Chance wahrnehmen

Zuerst planen, dann Schritt für Schritt angehen

Fernstudium Erwachsenenbildung: Wie geht man am besten vor?

Ist nur die geregelte Weiterbildung Erwachsenenbildung, oder gilt jede Art von Lernaktivität für Erwachsene als solche? Es ist wichtig, zwischen den verschiedenen Arten der Bildung und Weiterbildung Erwachsenenbildung zu unterscheiden.

  • Hobbys

    Einerseits kann es sich um ein Hobby handeln, andererseits lässt sich ebendieses Hobby zum Beruf machen. Wer sich im Erwachsenenalter weiterbilden möchte, sollte unbedingt seine Hobbys und Interessen ins Auge fassen. Könnte daraus möglicherweise ein Vollzeitjob werden?

  • Erlernter Beruf

    Ausserdem sollte man auch den erlernten Beruf nicht ausser Acht lassen und auf wichtige Punkte eingehen. Kann man sich bestimmte Perspektiven erhoffen? Bestehen Risiken? Heutzutage sind viele Berufe mit technischen Veränderungen verbunden, die einander fast am laufenden Band abwechseln. Wer demnach weiterhin einen Beruf ausüben möchte, muss unter Umständen dennoch eine Weiterbildung unterlaufen, um auf dem Arbeitsmarkt weiterhin eine Chance zu haben.

  • Situation mit einer Fachperson prüfen

    Man sollte die Situation gemeinsam mit einer Fachperson prüfen, um eine unabhängige Meinung einzuholen. Auch das Angebot muss einer eingehenden Prüfung unterzogen werden: Welche Möglichkeiten zur Fortbildung gibt es? Handelt es sich um eine berufsbezogene Aufstiegsfortbildung, oder sollte man am besten ein Fernstudium Erwachsenenbildung ins Visier nehmen?

Erwachsenbildung: Die Möglichkeiten erkennen und erarbeiten

Erwachsenbildung: Die Möglichkeiten erkennen und erarbeiten

Zeiteinteilung bei der Weiterbildung

Die Fortbildung stützt sich auf die Selbständigkeit der Teilnehmer. Dies bedeutet, dass man im eigenen Tempo lernen kann, aber auch, dass man sich seine Zeit richtig einteilen muss. Am besten geht man vor, indem man sich das Pensum in Ziele einteilt. Somit hat man einen guten Überblick über den Lernstoff und kann sich über kleine Erfolge freuen.

Dank der fortschreitenden Digitalisierung stehen heutzutage viele Hilfsmittel bei Fernstudium oder Erwachsenenbildung zur Verfügung. Dazu gehören nicht nur Online-Programme, Apps, virtuelle Klassenzimmer und Foren, sondern auch – und vielleicht überraschenderweise – die sozialen Medien. Netzwerke wie LinkedIn, Facebook und Instagram erlauben es einem, mit anderen Schulungsteilnehmern in Kontakt zu treten uns es auch weiterhin zu bleiben.

Da die meisten Erwachsenen berufsbegleitend ein Fernstudium oder einen Fortbildungskurs absolvieren, bleibt nur sehr wenig Zeit für Hobbys, Freunde und Familie. Daher ist es wichtig, Zeit für sich selbst zu finden und auch seine Kontakte nicht zu vernachlässigen.

Der wichtigste Beitrag in der Erwachsenenbildung ist man selbst

Viele Menschen ergreifen einen bestimmten Beruf aufgrund der guten Berufsaussichten, die sich einem gerade bieten. Doch diese können sich auch ändern, und das oft innerhalb weniger Jahre. Andere Menschen wiederum geniessen zwar finanzielle Stabilität, fühlen sich in ihrem Beruf jedoch unterfordert. Vielen fällt es schwer, den Traumberuf zu vergessen. Lässt sich dieses Konzept denn überhaupt auf die Realität übertragen? Hier bedarf es einer eingehenden Analyse.

Es kommt oft vor, dass ein Beruf plötzlich wieder gefragt ist und die Chancen auf einen Arbeitsplatz sehr gut stehen. Hier kommen auch die eigenen Erwartungen ins Spiel: Geht es darum, mehr zu verdienen, oder möchte man ganz einfach einer Tätigkeit nachgehen, die Spass macht und erfüllend ist?

Nach langjähriger Erfahrung in der Arbeitswelt ist man bestens dafür gewappnet, in einem neuen Bereich durchzustarten. In vielen Fällen geht es darum, bereits vorhandene Kompetenzen in neue Bahnen zu lenken. Dabei sind natürlich Geduld und Ausdauervermögen gefragt, denn jeder Neustart ist mit entsprechenden Hürden verbunden, die es zu überwinden gilt. Zu den nötigen Voraussetzungen für einen neuen Beruf gehört die Fähigkeit, sich über sich selbst und seine Mitmenschen Gedanken zu machen und den Alltag mitzugestalten.

Der wichtigste Beitrag in der Erwachsenenbildung ist man selbst

Der wichtigste Beitrag in der Erwachsenenbildung ist man selbst.

© Autorenteam – Ausbildung-Tipps.ch – 31.07.2020

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