«Jeder zweite Lehrling wechselt später den Beruf» berichtete das Echo der Zeit von Radio SRF in seiner Sendung «Mit Doppelqualifikationen zum Erfolg». Das sei nicht verwunderlich, denn auf gut 240 Lehren «können über 800 verschiedene Berufe in der Höheren Berufsbildung aufgebaut werden.» Berufswechsel – ein Thema nicht nur kurz nach der Lehre. Denn lernen tun wir bekanntlich ein Leben lang.

Heute heissen sie Hairdresser, Hair-Artists, Barbiers und Coiffeure. Sie verkörpern den urbanen Lifestyle und sind mit ihrem schicken Salons nicht mehr aus den Trendvierteln wegzudenken. Doch woher kommt eigentlich dieser Beruf und wie hat er sich entwickelt? Die Geschichte der Frisuren und Friseure ist voller Überraschungen.

Es spielt keine Rolle mehr, welcher Tag es ist. Die Motivation ist im Keller, das Aufstehen mit diesen Perspektiven ist entsprechend schwer. Warten und hoffen, dass es möglichst schnell Freitag wird. Das ist keine Zukunft. Wer will sich das schon antun? Wenn die Herausforderung und der Sinn für den jetzigen Beruf nicht mehr vorhanden sind, wenn das latente Gefühl da ist, im falschen Job zu sein, dann ist ein Berufswechsel angesagt.

Erinnern Sie sich an Ihren Berufswunsch, als Sie noch Kind waren? Polizist, Zugführer, Arzt und vieles andere zählten wir damals auf. Und was ist letztendlich aus diesen Vorstellungen geworden? Vielleicht müssen wir die Frage anders stellen: Warum ist nichts daraus geworden?

Bewerbungen schreiben braucht viel Motivation und Geduld.

Wie steigert man die Chance, auf den Arbeitsmarkt wahrgenommen zu werden?

Sie entdecken im Internet oder in einer Zeitung ein Stelleninserat, das Sie sehr spannend finden. Auf so eine Stelle warten Sie seit Jahren. Das Image der Unternehmung ist sehr gut, die Entwicklungsmöglichkeiten attraktiv und der Standort für Sie geradezu ideal. Jetzt eine möglichst überzeugende Bewerbung schreiben. Es gilt, das nächste Etappenziel zu erreichen: ein Vorstellungsgespräch.

Grundanforderungen

Alle Angaben im Lebenslauf müssen lückenlos und klar ersichtlich sein, denn die meisten Recruiting-Verantwortlichen beginnen genau damit. Die im Inserat genannten Anforderungen müssen bewiesen werden (Bsp. Verkaufserfolg). Das alles möglichst ohne Schreibfehler. Der Gang zum Fotografen für ein gutes Profilbild ist ebenfalls empfehlenswert. Der erste Eindruck soll so gut wie nur möglich sein.

USP: Ihr klar signalisiertes Interesse und was Sie ausmacht

Es gibt viele Gründe, eine gute Anstellung zu bekommen: Ausbildung, Erfahrung, ausgewiesener Verkaufserfolg, Alter, Standortnähe, Flexibilität, etc. Als potenzieller Bewerber liegt die grösste Herausforderung im Beweis, warum man gerade Sie anstellen sollte. Warum Sie die beste Wahl sind. Im Artikel «In 6 Sekunden zum neuen Job» (NZZ, 27.6.13) erklärt die erfahrene Profi-Recruiterin Karin Caflisch Widler, dass sie als Recruiterin die unterschiedlichsten Motivationsbriefe gelesen hat. Einen Punkt kann sie in der Zwischenzeit klar und schnell herauslesen: Ist die Bewerberin wirklich an der Stelle und dem Unternehmen interessiert?

Genauer Hinsehen

Genau dies ist die Aufgabe des/der StellenbewerberIn: Zeigen Sie im Begleitschreiben zum Lebenslauf Ihre Motivation und motivieren Sie damit die Verantwortlichen, Sie persönlich kennenlernen zu wollen.

Tun Sie das mit einer übersichtlichen Struktur, in klaren, verständlichen und fehlerfreien Sätzen. Bleiben Sie bei der Wahrheit und innerhalb einer Linie (nicht abschweifen). Was macht Sie aus? Stärken dürfen genannt werden. Und zwar die im Zusammenhang mit der ausgeschriebenen Stelle. Keine Romane, keine Übertreibungen. Und Lügen schon gar nicht. Denn diese haben auch hier nur kurze Beine!

Auseinandersetzung und Motivation – man spürt sie

Je nach Stelle müssen Personalverantwortliche bis zu 100 Bewerbungen und mehr durchsehen. Wer nicht überzeugt, fällt schon in der ersten Auswahl durch. Es sind oft Sekunden, die entscheidend sind. Auseinandersetzung mit der Unternehmung und Motivation fallen dem erfahrenen Recruiter sofort auf. Es ist wie bei einem Fussballstürmer, der die Chance zum Tor frühzeitig riecht.

Bewerbung beginnt mit dem Start der beruflichen Laufbahn

Bei der Werbung gibt es die Aussage, dass 50 % der Werbegelder zum Fenster herausgeworfen sind. Man weiss nur nicht, welche. Oft sind es aber zu hohe Werbeziele oder falsche oder unklare Werbeaussagen, die zum Misserfolg führen.

Sie als BewerberIn machen auch Werbung, wie das Wort schon sagt. Werbung für sich. Das beginnt mit der ersten Arbeitsstelle. Mit Weiterbildung. Mit der Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung. Will heissen, den Sieg bereitet man schon ganz von Anfang an vor.

Gut 20 % der Stellen werden übrigens nicht ausgeschrieben. Potenzielle Bewerber werden via Social Medias akquiriert. Bewerbung ist aktiver Verkauf, ist Personal Branding.

Am Schluss noch dies: Anforderungen sind je nach Branche unterschiedlich. Klar ist, wer die berufliche Laufbahn aktiv gestaltet, steigert seine Chance auf den Arbeitsmarkt. Früher, heute und auch in Zukunft!


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Lesetipp: Berufliche-Neuorientierung.ch: Bewerbungen: Ehrlich währt am längsten!