Heute heissen sie Hairdresser, Hair-Artists, Barbiers und Coiffeure. Sie verkörpern den urbanen Lifestyle und sind mit ihrem schicken Salons nicht mehr aus den Trendvierteln wegzudenken. Doch woher kommt eigentlich dieser Beruf und wie hat er sich entwickelt? Die Geschichte der Frisuren und Friseure ist voller Überraschungen.

Es spielt keine Rolle mehr, welcher Tag es ist. Die Motivation ist im Keller, das Aufstehen mit diesen Perspektiven ist entsprechend schwer. Warten und hoffen, dass es möglichst schnell Freitag wird. Das ist keine Zukunft. Wer will sich das schon antun? Wenn die Herausforderung und der Sinn für den jetzigen Beruf nicht mehr vorhanden sind, wenn das latente Gefühl da ist, im falschen Job zu sein, dann ist ein Berufswechsel angesagt.

Erinnern Sie sich an Ihren Berufswunsch, als Sie noch Kind waren? Polizist, Zugführer, Arzt und vieles andere zählten wir damals auf. Und was ist letztendlich aus diesen Vorstellungen geworden? Vielleicht müssen wir die Frage anders stellen: Warum ist nichts daraus geworden?

Bewerbungen schreiben braucht viel Motivation und Geduld.

Wie steigert man die Chance, auf den Arbeitsmarkt wahrgenommen zu werden?

Sie entdecken im Internet oder in einer Zeitung ein Stelleninserat, das Sie sehr spannend finden. Auf so eine Stelle warten Sie seit Jahren. Das Image der Unternehmung ist sehr gut, die Entwicklungsmöglichkeiten attraktiv und der Standort für Sie geradezu ideal. Jetzt eine möglichst überzeugende Bewerbung schreiben. Es gilt, das nächste Etappenziel zu erreichen: ein Vorstellungsgespräch.

Grundanforderungen

Alle Angaben im Lebenslauf müssen lückenlos und klar ersichtlich sein, denn die meisten Recruiting-Verantwortlichen beginnen genau damit. Die im Inserat genannten Anforderungen müssen bewiesen werden (Bsp. Verkaufserfolg). Das alles möglichst ohne Schreibfehler. Der Gang zum Fotografen für ein gutes Profilbild ist ebenfalls empfehlenswert. Der erste Eindruck soll so gut wie nur möglich sein.

USP: Ihr klar signalisiertes Interesse und was Sie ausmacht

Es gibt viele Gründe, eine gute Anstellung zu bekommen: Ausbildung, Erfahrung, ausgewiesener Verkaufserfolg, Alter, Standortnähe, Flexibilität, etc. Als potenzieller Bewerber liegt die grösste Herausforderung im Beweis, warum man gerade Sie anstellen sollte. Warum Sie die beste Wahl sind. Im Artikel «In 6 Sekunden zum neuen Job» (NZZ, 27.6.13) erklärt die erfahrene Profi-Recruiterin Karin Caflisch Widler, dass sie als Recruiterin die unterschiedlichsten Motivationsbriefe gelesen hat. Einen Punkt kann sie in der Zwischenzeit klar und schnell herauslesen: Ist die Bewerberin wirklich an der Stelle und dem Unternehmen interessiert?

Genauer Hinsehen

Genau dies ist die Aufgabe des/der StellenbewerberIn: Zeigen Sie im Begleitschreiben zum Lebenslauf Ihre Motivation und motivieren Sie damit die Verantwortlichen, Sie persönlich kennenlernen zu wollen.

Tun Sie das mit einer übersichtlichen Struktur, in klaren, verständlichen und fehlerfreien Sätzen. Bleiben Sie bei der Wahrheit und innerhalb einer Linie (nicht abschweifen). Was macht Sie aus? Stärken dürfen genannt werden. Und zwar die im Zusammenhang mit der ausgeschriebenen Stelle. Keine Romane, keine Übertreibungen. Und Lügen schon gar nicht. Denn diese haben auch hier nur kurze Beine!

Auseinandersetzung und Motivation – man spürt sie

Je nach Stelle müssen Personalverantwortliche bis zu 100 Bewerbungen und mehr durchsehen. Wer nicht überzeugt, fällt schon in der ersten Auswahl durch. Es sind oft Sekunden, die entscheidend sind. Auseinandersetzung mit der Unternehmung und Motivation fallen dem erfahrenen Recruiter sofort auf. Es ist wie bei einem Fussballstürmer, der die Chance zum Tor frühzeitig riecht.

Bewerbung beginnt mit dem Start der beruflichen Laufbahn

Bei der Werbung gibt es die Aussage, dass 50 % der Werbegelder zum Fenster herausgeworfen sind. Man weiss nur nicht, welche. Oft sind es aber zu hohe Werbeziele oder falsche oder unklare Werbeaussagen, die zum Misserfolg führen.

Sie als BewerberIn machen auch Werbung, wie das Wort schon sagt. Werbung für sich. Das beginnt mit der ersten Arbeitsstelle. Mit Weiterbildung. Mit der Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung. Will heissen, den Sieg bereitet man schon ganz von Anfang an vor.

Gut 20 % der Stellen werden übrigens nicht ausgeschrieben. Potenzielle Bewerber werden via Social Medias akquiriert. Bewerbung ist aktiver Verkauf, ist Personal Branding.

Am Schluss noch dies: Anforderungen sind je nach Branche unterschiedlich. Klar ist, wer die berufliche Laufbahn aktiv gestaltet, steigert seine Chance auf den Arbeitsmarkt. Früher, heute und auch in Zukunft!


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Lesetipp: Berufliche-Neuorientierung.ch: Bewerbungen: Ehrlich währt am längsten!

Soll bei der Bildung gespart werden?

Diese Frage stellt sich nur, wenn man deren Nutzen nicht erkennt. Eine kleine Analyse.

«Bildung ist das, was übrigbleibt, wenn der letzte Dollar weg ist.» (Mark Twain)

Der US-amerikanische Schriftsteller Mark Twain bringt es mit seinem Zitat auf den Punkt: Bildung hat wichtige Vorteile!

  • Bildung fördert sinnvolles Verhalten in Krisensituationen.
  • Bildung vermittelt das Erkennen von Zusammenhängen und hilft, Dinge besser einordnen zu können. Die Folge sind andere, zum Beispiel gezieltere oder besonnenere Aktionen und Reaktionen.
  • Bildung steigert das Selbstvertrauen und kann somit innere Blockaden lösen helfen.
  • Dank Bildung vermehrt sich unser Wissen, was gleichzeitig neue Wege aufdecken und Fehlerquoten senken kann.
  • Bildung ist ein Türöffner für Beruf und Job. Sie ist eine Visitenkarte und schafft Aufmerksamkeit.
  • Gelebte Bildung dient der ganzen Gesellschaft.
  • Bildung ermöglicht Innovation, schafft neue Berufsmöglichkeiten und ermöglicht eine breitere Abdeckung.

«Sparen bei der Bildung»

ist ein Titel, der mir immer wieder in Pressemeldungen auffällt. Dieses Thema löst bei mir jeweils gewisse Fragen aus. Welche Überlegungen stehen hinter solchen Sparaktivitäten? Ich sehe darin zwei mögliche Gründe:

  1. Bildung hat bisher nicht den erwünschten Effekt gehabt. Es wurden keine oder nicht messbare Ziele definiert.
  2. Die finanzielle Situation erfordert eine Kürzung von Budgets, die sich nicht verhindern lässt.

Wie kann man Bildung messen?

Letztendlich investieren wir selbst, Firmen oder sogar der Staat in die Bildung. Um damit die Gesellschaft zu fördern und den aktuellen Lebensstandard zu erhalten. Wann also wird erfolgreich in Bildung investiert? Wohl am ehesten, wenn Studierende, Schüler oder Arbeitnehmer nach dem Abschluss in eine entsprechende Stellung kommen. Nur ist dies nicht garantiert. Es braucht gewisse Voraussetzungen, um auch Herausforderungen meistern zu können.

Faktoren wie:

  • vorhandene Finanzen,
  • Bereitschaft seitens der Vorgesetzten, neue Wege zu gehen,
  • Bereitschaft seitens des Marktes, neue Angebote zu testen,
  • Ausdauer und Durchsetzungsvermögen des ausgebildeten Mitarbeiters, um Erlerntes einzubringen,
  • Fluktuation, Abwerbung durch Mitbewerber,
  • Veränderungen der Wirtschaftslage,

können einen grossen Einfluss auf die Ergebnisse einer Aus- oder Weiterbildung haben.

Aus- und Weiterbildung vorbereiten

Wer sich auf eine Aus- oder Weiterbildung einlässt, sollte sich im Vorfeld Gedanken über die mögliche Umsetzung machen und gezielt planen.

  • Wie will ich Karriere machen?
  • Welche Möglichkeiten bieten sich nach der Ausbildung bei der bestehenden Unternehmung, welche im Markt? Ist berufliche Selbstständigkeit ein Thema?
  • Konsequenz-Analyse: Aufwand und Ertrag, sowohl im finanziellen, wie auch im persönlichen und sozialen Bereich erfassen.
  • Planen Sie mittel- und langfristig. Veränderung und Aufbau brauchen Zeit.

Was selbst bezahlt wird, steigert das eigene Interesse

Ein provokativer Satz. Trotzdem ist an Seminaren sofort spürbar, bei wem der Arbeitgeber bezahlt und wo das eigene Ersparte investiert wird. Letzteres hat ein intensives Teilnehmen am Stoff zur Folge. Man ist sich bewusst, dass Wissen und Bildung ein Türöffner sein kann und man sich auch selbst investieren muss. Betroffenheit hat immer Auswirkungen. Man ist sich selbst lieb, was man aus einer Aus- und Weiterbildung macht …

Wo hört Bildung auf?

Dort, wo wir selbst den Punkt setzen. Nutzen und Erfolg von Bildung hängt nicht allein vom Schulungsanbieter oder Arbeitgeber ab, sondern davon, ob wir als Teilnehmer die Umsetzung des erlernten Wissens selbst vorantreiben. Ein entscheidend wichtiger Punkt dabei kann die Begleitung durch einen Coach sein. Einerseits entstehen so Kosten. Andererseits werden die Wahrscheinlichkeit, das Ziel zu erreichen und die Qualität des Berufsweges bewusst beeinflusst. Wissen kann gewinnbringend umgesetzt werden.

Zukunft vorbereiten kostet Geld. Nichts tun auch. Bei ersterem kann man allerdings mehr Einfluss nehmen.


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Autor: GPI®-Coach, Andreas Räber

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