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Auf der Suche nach verborgenen Begabungen

Mit nahezu Vollbeschäftigung in unserem Land leben wir in einer tollen Zeit. Die Chance ist hoch, dass wir unsere Begabungen im Beruf vollständig ausleben können. Aber tun wir das? Oft verlieren wir im Alltagsstress unsere Begabungen aus den Augen. Das macht viele unglücklich. Wir müssen unsere Stärken neu kennen lernen und sie in unserem Beruf gezielt einsetzen!

Die Achtsamkeit der Unzufriedenheit

Schieben Sie Dinge an der Arbeit laufend vor sich her? Sind Sie gereizt, unzuverlässig, gelangweilt? Dann stellt sich die Frage nach der Ursache.

Nicht selten ist ein Grund dafür, dass die eigenen Begabungen aus dem Fokus gewandert sind.

Es lohnt sich, das Gefühl der Unzufriedenheit zu registrieren und inne zu halten. Wie lebe ich gerade meine Begabungen? Wo lohnt es sich, neue Prioritäten zu setzen? Will ich diesbezüglich mit meiner Vorgesetzten sprechen und an der Arbeit Bereiche für meine Begabungen finden? Die Aufmerksamkeit auf das Innenleben hilft, die eigenen Begabungen nicht aus den Augen zu lassen.

Kompetenzen und Begabungen entdecken und fördern

Kompetenzen und Begabungen entdecken und fördern

Sich die wichtigen Fragen stellen

Als Voraussetzung dafür, die eigenen Begabungen ins Blickfeld zu bekommen, ist es im ersten Schritt wichtig zu klären, was man leidenschaftlich gerne tut.

Im zweiten Schritt stellt sich die Frage: «Was kann ich tun, um diese Leidenschaft und Begabung mehr zu leben?» Als Beispiel: «Ich kann sehr gut für Dinge werben. Ich finde es wichtig, dass wir uns in unserer Firma um unsere Umwelt kümmern. Umweltschutz ist mir ein Anliegen. Ich werde mich über ein Leben mit weniger Plastikmüll informieren und bei meinen Kollegen an der Arbeit Werbung dafür machen. Auch werde ich meinen Chef Vorschläge machen, wie wir Plastikmüll in der Firma reduzieren können.» Diese Person hat für sich ein Anliegen erkannt, das sie mit einer spezifischen Begabung einbringen kann.

Das Gehirn aufrüsten!

Es passiert trotzdem immer wieder, dass man seine eigenen kleinen und grossen Begabungen vergisst. Das ist kein Zeichen von Schwäche und Unfähigkeit, sondern meistens nur das Arbeitsgedächtnis, das eben begrenzt ist. Häufig hilft da nur ein kleiner, schneller Griff in die «Erinnerungs-Trickkiste». Dafür kann ein Zettel am Computer, die Erinnerungsfunktion am Mobiltelefon oder auch ein Diktiergerät als Erinnerung für die eigene Begabung helfen. Auch wenn die Begabung nicht jederzeit eingesetzt werden kann, hilft die wiederkehrende Erinnerung, das Bewusstsein der eigenen Begabung zu erhalten und diese bei Bedarf leichter abzurufen und einzusetzen.

Starke Beziehungen pflegen

Und wie schön wäre es, wenn unsere Mitmenschen uns immer wieder an unsere Begabungen erinnern? In diesem Fall tut Mut gut. Warum nicht jemanden fragen? Ein guter Freund, der Ehepartner oder die Eltern können uns gelegentlich mit einer kleinen Nachricht an unsere Begabungen erinnern. Selbst wenn sie es nur einmal tun, kann es ein unerwarteter Moment im Alltag sein der für neue Stärke sorgt.

Die Gewohnheit, sich die eigenen Begabungen immer wieder zu vergegenwärtigen hat grosse Auswirkungen auf Zufriedenheit, Gelassenheit und Energie an der Arbeit.

Begabungen entdecken und fördern: 3 Tipps

«Use it, or loos it» (Benutze es oder verliere es) lautet ein bekanntes Zitat. Das gilt auch für unsere Begabungen. Die nachfolgenden, zum Artikel ergänzenden Tipps, sollen Gedankenanstösse sein, damit Sie «Begabungsfit» bleiben.

Der Mensch lebt von Impulsen, die seine Fantasie anregen. Die heutige Fachliteratur bietet ein umfangreiches Wissen, um Interessen zu entdecken. Geht man in die Handlung (Wichtig: einmal ist keinmal …) findet man schnell heraus, ob eine Begabung vorliegt oder nicht.

«Ich habe halt zwei linke Hände» ist ein Zitat, dass oft als Begründung für das Nichttun verwendet wird. Etwas provokativ übersetzt bedeutet dies: «Ich möchte mich nicht damit auseinandersetzen.» Wir können viel mehr erreichen, als uns bewusst ist.

Unsere bisherigen Zeugnisse oder Mitarbeitergespräche, informieren uns ebenso über Kompenzen und Begabungen.

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